Veranstaltungskalender

  • Montag, 21.09. | 18:00

Einführungsvortrag: Ausstellung über verfolgte Christen

Ab Dienstag, dem 22. September 2020, ist in der Kirche St. Joseph in Kassel am Rothenberg (Nähe Marienkrankenhaus) die Ausstellung „Verfolgte Christen weltweit“ des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ zu sehen.

Eröffnungsvortrag
Am Montag, 21. September, wird Stefan Stein, Referent bei „Kirche in Not“, über die weltweite Christenverfolgung sprechen und einige Brennpunktländer vorstellen. Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr in der Kirche St. Joseph (Marburger Str. 87 – ganz in der Nähe des Marienkrankenhauses). Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die aktuellen Abstands- und Hygienebestimmungen.

Länder und Ursachen der Christenverfolgung
In der Schau werden einige Länder vorgestellt, in denen Christen besonders unter Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung leiden. Die Ausstellung erläutert in kurzen Texten maßgebliche Ursachen der Christenverfolgung und zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Christen trotz Verfolgung treu zum Glauben stehen und das kirchliche Leben in den jeweiligen Ländern blüht. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ setzt sich insbesondere für unterdrückte und verfolgte Christen ein.

Benefizkonzert
Im Rahmen der Ausstellung findet auch ein Benefizkonzert zu Gunsten von „Kirche in Not“ statt. Am Sonntag, 27. September 2020, ab 12:00 Uhr spielen Marius Beckmann und Moritz Unger freie Improvisationen zu vier Händen auf der Denkmalorgel.

Aktuell: Nigeria, Bukina Faso, Pakistan, Irak, Syrien
Wie aktuell das Thema „Christenverfolgung“ ist, zeigen Beispiele aus Nigeria und Burkina Faso, wo es wiederholt zu Angriffen auf Kirchen und Gläubige kommt. Seit 2009 verübt in Nigeria die islamistische Terrorgruppe „Boko Haram“ vor allem im Nordosten des Landes gezielt Anschläge auf Kirchen und kirchliche Einrichtungen. Sie verfolgt das Ziel, in Nigeria einen islamischen Gottesstaat zu errichten, und will dazu alle christlichen Spuren auf nigerianischem Boden auslöschen. Millionen sind vor dem Terror auf der Flucht.
Aber auch in anderen Teilen der Welt können Christen ihren Glauben nur unter Gefahren und großen Einschränkungen leben, wie zum Beispiel in Pakistan. Hier hat vor allem der Fall um die Katholikin Asia Bibi weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Sie war wegen mutmaßlicher Beleidigung des Propheten zum Tod verurteilt worden und wurde erst nach achtjähriger Gefangenschaft freigesprochen.
Das Christentum im Irak und in Syrien droht nach jahrelangem Terror und Krieg sogar auszusterben. Viele Christen sind auf der Flucht oder leben in Flüchtlingslagern – in einer Region, in der die Wurzeln des Christentums bis in die Zeit der Urkirche zurückreichen.

Eintritt frei / Spenden
Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei. Spenden für die Arbeit des Hilfswerks „Kirche in Not“ helfen mit, das Christentum besonders im Nahen Osten vor dem vollständigen Verschwinden zu bewahren.

Dauer
Die Ausstellung kann bis zum Mittwoch, 28. Oktober 2020, täglich zu den Öffnungszeiten der Kirche St. Joseph besichtigt werden.

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