Predigten zur Fastenzeit 2018: Christsein und Politik

Die Ortsbischöfe der römisch-katholischen Kirche müssen in Deutschland vor dem Amtsantritt gemäß Reichskonkordat (Art. 16) einen Eid leisten, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von ihrem Klerus achten zu lassen. Hier leistet der Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki vor der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und StaatssekretärinJacqueline Kraege als Vertreterin des Landes Rheinland-Pfalz (nicht im Bild) am 18. September 2014 den Treueid. (Foto: StagiaireMGIMO, Wikipedia, Artikel "Reichskonkordat")

Christsein und Politik

2018 heißt das Thema der Fastenpredigten:

Christsein und Politik
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Der Glaube hat Konsequenzen
Von Anfang an haben sich die Christen immer auch in der Verpflichtung gesehen, Welt zu gestalten. Der Glaube hat Konsequenzen – gerade im Lebensalltag und auch in der Gestaltung von Gesellschaft. Christsein erschöpft sich nicht in einer spirituellen Haltung, die sich nur in Liturgie und individueller Frömmigkeit ausdrückt. In unseren politischen Parteien gibt es immer noch viele Menschen, die sich bewusst als Christen verstehen und die ihre politische Haltung mit ihrem Glaubensverständnis begründen.

Zuständig? Widerständig? Systemstabilisierend?
Wie hängt christlicher Glaube und der Auftrag, Gesellschaft in Kommune und Welt zu gestalten, zusammen? Welche Rolle kommt dem christlichen Glauben in einer pluralistischen Gesellschaft zu? Christsein UND politisch handeln: wie geht das? Die einen sagen "gar nicht". Die anderen: "unbedingt". Die Predigerin und Prediger unserer Reihe zur Fastenzeit 2018 verbinden die christliche Reflexion und das politische Handeln auf besondere Weise: 

Die Prediger/innen 2018:

  • Dr. Ellen Ueberschär, langjährige Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages und jetzt Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung.
  • Pater Anselm Grün, einer der meistgelesenen deutschen Autoren spiritueller Bücher und bis 2013 wirtschaftlicher Leiter (Cellerar) der Abtei Münsterschwarzach und damit für rund 300 Mitarbeiter in über 20 Betrieben verantwortlich.
  • Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Er sagt "ich bin bekennender Christ" und "dieser Maßstab ruht in mir, und das ist Mitmenschlichkeit und Humanität".

Die Termine 2018

 
Sonntag, 18. Februar 2018
Dr. Ellen Ueberschaer
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Sonntag, 25. Februar 2018
Pater Anselm Grün
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Sonntag, 11. März 2018
Bodo Ramelow
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Jeweils
17:00 bis 18:00 Uhr

Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Str. 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500
www.st-familia-kassel.de

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

Eintritt: frei

Predigt am 18. Februar 2018, 1. Fastensonntag

  • Erster Fastensonntag, 18. Februar 2018,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Dr. Ellen Ueberschär, Berlin:

    "Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten" (Röm 12, 9)
    - Was Christinnen und Christen für ein gutes Europa tun können


    Die Ausgangsfrage der Fastenpredigt: Wie hat das Christentum Europa geprägt? Hat das heute noch eine Bedeutung inmitten säkularer und multireligiöser Realität? Lassen sich auch Christinnen und Christen von den neuen populistischen Bewegungen erfassen, die das europäische Zusammenwachsen am liebsten zurückdrehen und sich ganz auf die nationale Gemeinschaft zurückziehen wollen? Welche Antworten gibt es in der Bibel? Gibt es überhaupt welche und wie lautet dann die Botschaft? Dr. Ellen Ueberschär macht sich in ihrer Predigt auf die Suche nach den ermutigenden Zeichen einer europäisch-ökumenischen Gemeinschaft der Glaubenden.

    Dr. Ellen Ueberschär, 1967 in Ostberlin geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Facharbeiterin für Datenverarbeitung, nachdem ihr die Aufnahme eines Medizinstudiums staatlicherseits verweigert wurde. 1988 begann sie, an der Theologischen Hochschule in Ost-Berlin Theologie zu studieren und legte 1995 das Erste Theologische Examen ab. Sie promovierte über evangelische Jugendarbeit in der SBZ und DDR und vervollständigte ihre theologische Ausbildung mit Stationen in der Berliner Kirche, u.a. an der Evangelischen Akademie zu Berlin. Zeitgleich arbeitete sie an unterschiedlichen Projekten zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte, u.a. bei der "Stiftung Aufarbeitung" in Berlin über junge Christen als Opfer politischer Verfolgung. 2004 wurde sie zur Pfarrerin ordiniert.
     
    Kirchentage und Böll-Stiftung: Bis Anfang 2006 war Ellen Ueberschär Studienleiterin für Theologie, Ethik und Recht an der Evangelischen Akademie Loccum und von 2006 bis 2017 Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. In dieser Funktion verantwortete sie sechs evangelische Kirchentage sowie einen ökumenischen Kirchentag. Seit Juli 2017 ist Ellen Ueberschär, gemeinsam mit Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort ist sie verantwortlich für die Inlandsarbeit der Stiftung sowie für Außen- und Sicherheitspolitik, Europa und Nordamerika. Außerdem betreut sie das Studienwerk, die "Grüne Akademie", einen ‚think tank‘ von Wissenschaftler/innen und Politiker/innen, sowie das Archiv "Grünes Gedächtnis", ein zeitgeschichtliches Archiv der Grünen und der neuen sozialen Bewegungen. Ellen Ueberschär ist verheiratet und hat eine Tochter.
     
    Publikationen: Im Jahr 2003 erschien ihr erstes Buch mit dem Titel „Junge Gemeinde im Konflikt. Evangelische Jugendarbeit in SBZ und DDR 1945 – 1961“. 2012 veröffentlichte sie ihr zweites Buch: „Fürchtet euch nicht! Frauen machen Kirche“ im Kreuz Verlag. Ihr im März 2017 erschienenes Buch trägt den Titel „religiös und ruhelos. Die Zukunft des Christentums ist politisch“.

 

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© Stephan Röhl

Dr. Ellen Ueberschär ist gemeinsam mit Barbara Unmüßig Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.
 
> Hier können Sie die Predigt nachhören ...

Predigt am 25. Februar 2018, 2. Fastensonntag

  • Zweiter Fastensonntag, 25. Februar 2018,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach:

    Wider alle Hoffnung hoffen

    Hoffnung ist etwas anderes Erwartung oder Optimismus. Wir hoffen auf das, was wir nicht sehen. Ohne Hoffnung erstarrt unser Leben. Als Christen haben wir die Aufgabe, mitten in einer Welt voller Hoffnungslosigkeit die Hoffnung wach zu halten. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Humanisierung unserer Gesellschaft.

    Benediktinerpater Anselm Grün (geboren 1945) ist einer der meistgelesenen deutschen Autoren spiritueller Bücher (aktuell: 300 lieferbare Bücher in einer Gesamtauflage von über 14 Millionen, übersetzt in 30 Sprachen). Von 1977 bis 2013 war er, nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Betriebswirtschaft, der wirtschaftliche Leiter (Cellerar) der Abtei Münsterschwarzach und damit für rund 300 Mitarbeiter in über 20 Betrieben verantwortlich. In zahlreichen Kursen und Vorträgen versucht der spirituelle Berater und geistliche Begleiter, auf die Nöte und Fragen der Menschen einzugehen.

    Aktuelle Bücher:
    - "Zur inneren Balance finden: Was das Leben leichter macht". Herder Verlag 2017
    - "Bis wir uns im Himmel wiedersehen". Herder Verlag 2016
    - "Zwei Seiten einer Medaille. Gott und die Quantenphysik." (gemeinsam mit Michael Grün) Vier-Türme-Verlag 2015
    - "In dir die Mitte finden - Zu sich selbst und zu Gott finden". (gemeinsam mit Clemens Bittlinger) Brunnen Verlag 2014

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Benediktinerpater Anselm Grün ist spiritueller Ratgeber und geistlicher Berater. Er hat durch seine vielen öffentlichen Aktivitäten und seine zahlreichen Bücher eine große Bekanntheit erlangt.

  • Vierter Fastensonntag, 11. März 2018,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen:

    „Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden (Matthäus 5.4) – Soziale Gerechtigkeit im politischen Alltag“

    „Du siehst mich“, die Losung des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2017, haben viele Christinnen und Christen als Pflicht gedeutet, sich in der Gesellschaft, in der sie leben, aktiv einzumischen und diese, ausgehend von der eigenen christlichen Position, mitzugestalten. Aber was meint das konkret - auch für mich als Ministerpräsident - jeden Tag? Jenen Trost spenden, die Last tragen, da bin ich schnell beim Thema Gerechtigkeit und auch bei der Frage: Was verbindet im 200. Geburtsjahr von Karl Marx Christen und Sozialisten?

    Der Protestant Bodo Ramelow, geboren am 16. Februar 1956 in Osterholz-Scharmbeck, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Anfang der 1970er Jahre wurde er bei Karstadt in Gießen zum Einzelhandelskaufmann und später zum Substitut ausgebildet. 1977 erwarb er die Fachhochschulreife, arbeitete drei Jahre als Filialleiter einer Vertriebsgesellschaft und ab 1981 als Gewerkschaftssekretär Mittelhessen. 1990 wurde er zum Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Handel Banken Versicherungen gewählt.

    Sein weiterer politischer Weg:
    1999 - 2005: Mitglied des Thüringer Landtags, ab 2001 Vorsitzender der PDS-Fraktion
    2005 - 2009: Mitglied des Deutschen Bundestages, Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE
    2009 - 2015: Mitglied des Thüringer Landtags und Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE
    Seit 5. Dezember 2014: Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
     
    Persönliche Internetseite: www.bodo-ramelow.de

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Der Protestant Bodo Ramelow gehört der Partei Die Linken an und ist seit Dezember 2014 Ministerpräsident des Freistaates Thüringen.

Predigten zur Fastenzeit 2017

Von Atelier / Werkstatt von Lucas Cranach der Ältere
- Selbst fotografiert, Gemeinfrei, Link

Luther und die Reformation

2017 heißt das Thema der Fastenpredigten:

Luther und die Reformation
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Reformationsjubiläum
Die Evangelische Kirche begeht in diesem Jahr das sogenannte “Reformationsjubiläum”. Martin Luther hat unsere Gesellschaft geprägt und verändert mit Auswirkungen bis in unsere Zeit. In der Reihe der “Predigten zur Fastenzeit” werden wir uns mit der Reformation und ihrer Bedeutung für das 21. Jahrhundert beschäftigen.

Kathrein, Käßmann, Hein
Mit dem katholischen Historiker Domkapitular Prof. Dr. Werner Kathrein wird uns ein ausgewiesener Fachmann in den Konflikt zwischen “Luther und dem Papst” einführen. Die ehemalige evangelische Bischöfin und Ratsvorsitzende und jetzige Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann spricht über “Luther und die Reformation” und der Bischof der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen – Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein über Luthers Gedanken zu Maria: “Maria – die zarte Mutter Jesu Christi”.

Ermutigung
Bei den Predigten zur Fastenzeit geht es nicht um eine dogmatische Reflexion von Glaubenssätzen oder der Gottesfrage an sich, sondern um eine Hilfe für Menschen, die in ihrem Leben und Alltag danach suchen, mit ihrem Glauben umzugehen, sich ihre eigenen Zweifel und Fragen zu erlauben und auch ihre Suche ernst zu nehmen. Vielleicht wird auf diese Weise sogar eine Ermutigung in der eigenen Glaubenssuche möglich. 

Die Termine 2017

 
Sonntag, 5. März 2017
Domkapitular Prof. Dr. Werner Kathrein
-> Predigt nachhören ...

Sonntag, 12. März 2017
Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017
-> Predigt nachhören ...

Sonntag, 19. März 2017
Bischof Prof. Dr. Martin Hein
-> Predigt nachhören ...

Jeweils
17:00 bis 18:00 Uhr

Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Str. 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500
www.st-familia-kassel.de

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

Eintritt: frei

  • Erster Fastensonntag, 5. März 2017,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Prof. Dr. theol. Werner Kathrein
    Fulda:

    Luther und der Papst
    -> Predigt nachhören ...

     
    Luther und der Papst gelten geradezu als Exponenten einer komplexen Entwicklung, die vielleicht zu schnell und oft oberflächlich als Reformation bezeichnet wird. Das Verhältnis wird vor allem an den Verurteilungen und polemischen Urteilen festgemacht, die eine Jahrhunderte fortwirkende Trennung in eine lutherische und papistische Positionierung zur Folge hatten. Worin ist die Spannung begründet? Welche Störungen in der Wahrnehmung und welche äußeren Bedingungen begünstigten eine solche Entfremdung? Wie steht es um die Versöhnung?

    Prof. Dr. theol. Werner Kathrein lehrt mittlere und neue Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät Fulda

    -> Internetseite Prof. Dr. Werner Kathrein ...

 

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  • Zweiter Fastensonntag, 12. März 2017,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann
    Berlin:

    Martin Luther, die Reformation
    und die Ökumene

    -> Predigt nachhören ...
     
    500 Jahre Reformation - was gibt es da zu feiern? In der Predigt wird auf die Bedeutung der Reformation damals und heute geschaut und ein Blick auf die ökumenische Situation der Gegenwart geworfen.

     

    Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann wurde 1985 ordiniert, war als Pfarrerin und Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages tätig. 1999 bis 2010 war die vierfache Mutter Landesbischöfin der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, 2009/2010 Vorsitzende des Rates der EKD. Derzeit ist sie Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017.

    -> Internetseite Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann bei der EKD ...

© Julia Baumgart/EKD

  • Dritter Fastensonntag, 19. März 2017,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Bischof Prof. Dr. Martin Hein
    Kassel:

    Maria – die zarte Mutter Jesu Christi
    -> Predigt nachhören ... 

       
    Die „zarte Mutter Gottes‘“ nennt Luther Maria in seiner Auslegung des Magnificat. Die schrieb er 1520 in der Zeit zwischen dem Wormser Reichstag und dem Aufenthalt auf der Wartburg: in der für ihn wohl bedrohlichsten Lebensphase. Denn die „zarte Mutter“ singt eines der radikalsten Lieder des Neuen Testaments: Sie verkündet allem, was schwach ist, Gottes machtvollen Beistand. Dafür schätzte Luther Maria sehr.

    Prof. Dr. Martin Hein promovierte 1982 zum Thema "Lutherisches Bekenntnis und Erlanger Theologie im 19. Jahrhundert". Der zweifache Vater war Gemeindepfarrer in Grebenstein, Studienleiter beim Evangelischen Predigerseminar in Hofgeismar und Dekan des Kirchenkreises Kassel-Mitte. Seit September 2000 ist er Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

    -> Internetseite Bischof Prof. Dr. Martin Hein bei der EKKW ...

Foto: lulu / fotolia.com

Unter den Fotos der diesjährigen Fastenprediger Bruder Andreas Knapp, Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel und Dr. Wunibald Müller finden Sie die Nachhör-Links in unsere Mediathek und die pdfs zum Nachlesen!

Der verborgene Gott

2016 heißt das Thema der Fastenpredigten:

Der verborgene Gott
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Von Gott reden in schwieriger Zeit


Es ist zunehmend schwierig, die Rede von Gott – in Westeuropa – zu führen. Die traditionellen Worte der Kirchen klingen oft hohl, am Leben vorbei und inhaltsleer. Trotzdem gibt es unbezweifelbar eine religiöse Suche. Vielleicht muss man – statt nur von einer “Verdunstung des Glaubens” zu sprechen und die zunehmende Leere der Kirchen wortreich zu beklagen, mehr danach suchen, wie heute auf neue Weise religiöse Sprache gefüllt werden kann.

Tomáš Halík - tschechischer Priester, ehemaliger Mitarbeiter von Kardinal Tomášek und Václav Havel, Professor für Soziologie - nimmt diese Situation zum Anlass zu fragen, ob in der Glaubenslosigkeit vieler Menschen heute nicht auch eine neue und ernsthafte Form der Gottessuche, vielleicht auch der Un - Selbstverständlichkeit der Gottesoffenbarung zu entdecken sei.

Bei den Predigten zur Fastenzeit geht es nicht um eine dogmatische Reflexion von Glaubenssätzen oder der Gottesfrage an sich, sondern um eine Hilfe für Menschen, die in ihrem Leben und Alltag danach suchen, mit ihrem Glauben umzugehen, sich ihre eigenen Zweifel und Fragen zu erlauben und auch ihre Suche ernst zu nehmen. Vielleicht wird auf diese Weise sogar eine Ermutigung in der eigenen Glaubenssuche möglich. 

Die Termine 2016

 
Sonntag, 14. Februar 2016
Andreas Knapp, Kleiner Bruder vom Evangelium
... mehr ...

Sonntag, 21. Februar 2016
Prof. Dr. Dr.h.c. Karl-Josef Kuschel ... mehr ...

Sonntag, 28. Februar 2016
Dr. Wunibald Müller ... mehr ...

Jeweils
17:00 bis 18:00 Uhr

Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Str. 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500
www.st-familia-kassel.de

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

Eintritt: frei

Predigt am 14. Februar 2016, 1. Fastensonntag

  • Erster Fastensonntag, 14. Februar 2016,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Andreas Knapp
    Kleine Brüder vom Evangelium, Leipzig:

    Sucht neue Worte, das Wort zu verkünden ...

    Wie können wir heute von Gott reden?

    Worte können gewöhnlich werden. Die großen Worte unseres Lebens, die einmal so bewegend und feurig waren, sagen uns dann nichts mehr. Selbst die Rede von Gott kann abstumpfen. Am ehesten noch vermag sich die Sprache der Dichtung dem Geheimnis Gottes zu nähern.
     
    Andreas Knapp ist Packer, Priester und Poet. Als Mitglied der Ordensgemeinschaft der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ verdient er seinen Lebensunterhalt als Arbeiter am Fließband. Zugleich ist ehrenamtlich im sozialen Bereich und in der Seelsorge engagiert und inmitten eines säkularen Umfeldes auf der Suche nach einer Sprache, in der die religiöse Sehnsucht des Menschen zum Ausdruck kommt. „Seine Gedichtbände zählen zu den am weitesten verbreiteten und sprachlich eindrucksvollsten Beispielen von spiritueller Poesie in unserer Zeit.“ (Prof. Dr. Georg Langenhorst). Zuletzt erschienen:
    -- Das Ende vom Ende - Geschichten gegen den Tod (2016)
    -- Lebensspuren im Sand - Spirituelles Tagebuch aus der Wüste (2015)
    -- Heller als Licht - Biblische Gedichte (2014)
    -- Sehnsucht nach Gott - Ermutigungen für den Lebensweg (2014)

    -> Internetseite Kleine Brüder vom Evangelium ...

 

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Fastenpredigt 14. Februar 2016 von Bruder Andreas Knapp

Predigt am 21. Februar 2016, 2. Fastensonntag

  • Zweiter Fastensonntag, 21. Februar 2016,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Prof. Dr. Dr.h.c. Karl-Josef Kuschel
    Tübingen:

    Die Unbegreiflichkeit Gottes
    mit Gott selbst abmachen:
    Die Herausforderung von Psalm 88
     

    Angesichts oft unbegreiflicher Zustände in der Welt oder im eigenen Leben, finden sich viele Menschen heute entweder in Demut vor Gott damit ab oder kündigen die Beziehung zu Gott. Sie wagen keine kritischen Fragen an Gott oder verlieren vor lauter Kritik ihr Vertrauen in die Sinnhaftigkeit jeder Gottesrede. Ein biblischer Text, Psalm 88, bietet überraschend einen dritten Weg an. Es ist das Gebet eines Menschen, der von Jugend an krank ist. Er leidet unter der Antwortlosigkeit und radikalen Verborgenheit Gottes. Aber er denkt weder daran, sich demütig damit abzufinden noch Gott das Vertrauen zu entziehen. Vielmehr trägt er all seine Fragen und Zweifeln an Gott vor Gott, nimmt seine Verzweiflung mit ins Gebet. Psalm 88 (-> in der Einheitsübersetzung) ist damit ein Modell glaubwürdiger Gottesrede gerade auch in schwieriger Zeit.

    Prof. Dr. Dr.h.c. Karl-Josef Kuschel lehrte von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen. Zugleich war er stellvertrender Direktor des Instituts für ökumenische und interreligiöse Forschung der Universität Tübingen. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, so 1997 die Ehrendoktorwürde durch die Theologische Fakultät der Universität Lund, Schweden und 2011 den Integrationspreis für Verdienste um den interkulturellen und interreligiösen Dialog. Seit 2015 ist er Präsident der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft.
    Hier eine Auswahl seiner vielfältigen Publikationen zum interreligiösen Dialog, zu Theologie und Literatur und zu Persönlichkeiten des geistigen Lebens:
    -- Keine Religion ist eine Insel - Vordenker des interreligiösen Dialogs (2016)
    -- Martin Buber - seine Herausforderung an das Christentum (2015)
    -- Juden - Christen - Muslime - Herkunft und Zukunft (2013)
    -- Börsen, Banken, Spekulanten - Spiegelungen in der Literatur - Konsequenzen für Ethos, Wirtschaft und Recht (2011, zusammen mit Heinz-Dieter Assmann)

    -> Internetseite Karl-Josef Kuschel ...

 

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Predigt am 28. Februar 2016, 3. Fastensonntag

  • Dritter Fastensonntag, 28. Februar 2016,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Dr. Wunibald Müller
    Recollectio-Haus Münsterschwarzach:

    "Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt" (Joseph Beuys) - Gott überall entdecken
     

    Das eine ist über Gott zu reden, das andere, immer wieder zu versuchen und offen dafür zu sein, Gott zu erspüren, zu erahnen, zu erfahren, ihn überall zu entdecken. Gott ist überall anwesend. Es hängt auch von uns ab, ob wir sensibel und bereit dafür sind, ihn und sein Wirken an den sogenannten heiligen Stätten, in der Banalität unseres Alltags, in unseren Beziehungen, in uns, in unserer Menschlichkeit, in der zur Schöpfung wahrzunehmen.
     
    Dr. Wunibald Müller ist Psychotherapeut und Theologe. Er leitet das Recollectio-Haus der Abtei Münsterschwarzach. Er ist Autor zahlreicher Bücher zu existenziellen Themen des menschlichen Lebens:
    -- Deine Kraft ist in den Schwachen mächtig: Impulse aus dem Recollectio-Haus Münsterschwarzach (2016)
    -- Trau deiner Seele (2016)
    -- Für immer - geht das? Wenn Lebensentscheidungen in die Krise geraten (2015)
    -- Zerreißprobe - Kirchlicher Dienst zwischen persönlicher Überzeugung und amtlichem Anspruch (2013)

    -> Internetseite Recollectio-Haus ...

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Predigten zur Fastenzeit 2015

Foto (Ausschnitt):
Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

Ich kreise um Gott, den uralten Turm

2015 heißt das Thema der Fastenpredigten:

"Ich kreise um Gott, den uralten Turm”
(Rainer Maria Rilke)
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Personale und nicht-personale Zugänge
zu christlichen Gottesvorstellungen


Wie stellen wir uns Gott vor? Wer ist Gott? Ist Gott “Person”? Oder ist Gott so weit über unser Denken erhaben, dass man auch das nicht sagen kann?

Es wird wohl kaum einen Menschen geben, der in seinem Leben nicht auf diese Fragen stößt – und sie für sich beantwortet.

Ist Gott ein ‚höheres Wesen‘, das unser Schicksal in den Händen hält und lenkt? Ist Gott eine Person, das Universum, der „Sinn an sich”? Ist Gott konkret, abstrakt, „über unser Denken erhaben”? Das sind Fragen, auf die es wohl keine endgültigen Antworten gibt.

Aber wie wir über ‚Gott‘ nachdenken, hat viel damit zu tun, wie wir unser Leben gestalten und was uns in unserem Leben widerfährt.

Die Predigten zur Fastenzeit regen dazu an, über die eigenen Gottesvorstellungen nachzudenken.

 

Predigt am Sonntag, 22. Februar 2015

  • Sonntag, 22. Februar 2015,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach:
    "Die Personalität Gottes und mein eigenes Personsein"

    Gottesbild und Selbstbild korrespondieren immer miteinander. Daher braucht es ein personales Gottesbild, um das eigene Person-Sein zu schützen. Für Pater Anselm Grün geht es auch um unsere Beziehungsfähigkeit. Viele Menschen sind heute beziehungsunfähig. Die Beziehung zu Gott ist notwendig, um mit sich selbst und miteinander in Beziehung treten zu können.

    Benediktinerpater Anselm Grün (geboren 1945) ist einer der meistgelesenen deutschen Autoren spiritueller Bücher (aktuell: 300 lieferbare Bücher in einer Gesamtauflage von über 14 Millionen, übersetzt in 30 Sprachen). Von 1977 bis 2013 war er, nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Betriebswirtschaft, der wirtschaftliche Leiter (Cellerar) der Abtei Münsterschwarzach und damit für rund 300 Mitarbeiter in über 20 Betrieben verantwortlich. In zahlreichen Kursen und Vorträgen versucht der spirituelle Berater und geistliche Begleiter, auf die Nöte und Fragen der Menschen einzugehen.
    Aktuelles Buch: "In dir die Mitte finden - Zu sich selbst und zu Gott finden" (gemeinsam mit Clemens Bittlinger), Brunnen Verlag 2014

 

  • Sonntag, 1. März 2015,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Bruder Jakobus Geiger OSB
    , Münsterschwarzach:
    "Wie erfahren wir Gott?"

    Die Frage „Wie erfahren wir Gott?“ führt Menschen in einen Bereich ihres Lebens, in dem das Wahrnehmen, das Erkennen und das Sprechen darüber voller Sternstunden und Abgründe ist. In Gottes Gegenwart erfahren wir – so ein oft gebrauchtes Wort – das „Heilige“, das zugleich eine erschreckende und anziehende Wirkung hat. Die Theologie spricht hier vom „Mysterium tremendum et fascinosum“: das Geheimnis, das Furcht und Zittern auslöst und zugleich entzückt. In seiner Predigt beschäftigt sich Bruder Jakobus auch mit dem Begriff „Person“, so wie ihn die frühen Konzilien verstanden haben und so wie wir ihn heute verstehen.

    Bruder Jakobus Geiger (geboren 1955) studierte Theologie und trat 1981 in den Benediktiner-Orden ein. Er ist Kontemplationslehrer und Leiter des Gästehauses der Abtei Münsterschwarzach.

 

  • Sonntag, 8. März 2015,
    17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Prof. Dr. Klaus von Stosch
    , Paderborn:
    "Handelt Gott, wenn ich ihn bitte?"
    Viele Menschen heute vermögen Gott nur als ein namenloses Prinzip anzusehen. Das hat viel damit zu tun, dass wir oft genug zu erfahren meinen, dass Gott unsere Bitten nicht erhört. Wie kann ich an einen Gott als Person glauben, der sich uns zuwendet und konkret in unserem Leben handelt - angesichts einer Welt voller Katastrophen und Schicksalsschläge? Ausgehend vom Buch Ijob versucht Klaus von Stosch einen Weg zu einem personalen, uns in unbedingter Liebe zugewandten Gott zu bahnen, der uns würdigt, in dieser Welt seinen guten Willen Wirklichkeit werden zu lassen.

    Prof. Dr. Klaus von Stosch (geboren 1971) studierte Katholische Theologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Bonn und Fribourg. Er promovierte 2001 über „Glaubensverantwortung“ und habilitierte sich 2005 mit einer Arbeit über „das Handeln Gottes in der Welt“. Von Stosch ist seit 2008 Professor für Katholische Theologie (Systematische Theologie) und ihre Didaktik an der Universität Paderborn.
    Seine jüngste Publikation: Theodizee, Paderborn 2013 (utb).

Predigten zur Fastenzeit 2014 in Sankt Familia

Die Glaubenslehre von der Dreifaltigkeit
- Vater, Sohn, Heiliger Geist (hier als Taube dargestellt).
Vom Hochalter der Kapelle Saint-Marcellin, Boulbon, Frankreich
(hängt heute im Louvre Paris). Foto: Wikipedia.
 

2014 heißt das Thema:
Der Glaube der Christen: Vater – Sohn – Heiliger Geist

Zentrales Glaubensthema der Christen aller Konfessionen ist die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott offenbart sich als Vater, Sohn, Heiliger Geist. Viele Christen verstehen jedoch diese Glaubensaussage nicht. Bei der diesjährigen Predigtreihe zur Fastenzeit geht es darum, Zugänge zu wesentlichen Elementen des Glaubens zu öffnen: Was meinen Christen, wenn sie davon sprechen, dass Gott sich als “Vater” (oder Mutter) zeigt? Wie ist in dem “Sohn” die Offenbarung der Wirklichkeit Gottes möglich? Was bedeutet die Rede vom “Heiligen Geist”?

Jeweils 17:00 bis 18:00 Uhr
Kirche Sankt Familia

Kassel, Kölnische Str. 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500
www.st-familia-kassel.de 

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

Die Termine 2014:

  • Sonntag 9. März 2014, 17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    P. Anselm Grün OSB
    , Münsterschwarzach
    "Der Glaube der Christen: Vater"

    Anselm Grün OSB (geboren 1945) ist Benediktinerpater und einer der meistgelesenen deutschen Autoren  spiritueller Bücher.  Er arbeitet als Referent zu spirituellen Themen, als geistlicher Berater und als Kursleiter für Meditation, Kontemplation, geistliches Leben etc.
     
    Jetzt zum Nachhören ...

  • Sonntag 16. März 2014, 17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    Sr. Teresa Zukic
    , Hannberg
    "Der Glaube der Christen: Sohn"

    Schwester Teresa Zukic - geboren 1964 in Kroatien und seit 1996 deutsche Staatsbürgerin - gilt als "Multitalent": Dipl.-Religionspädagogin, Buchautorin, Malerin, Komponistin für Musicals, Initiatorin von Kirchenfestivals und neuen Gottesdienstformen. 1994 gründet sie die Kleine Kommunität der Geschwister Jesu in Pegnitz. Schwester Teresa Zukic engagiert sich für ihre Themen stark in den Medien Internet und Fernsehen. "Abenteuer Christ sein" ist eines ihrer großen Themen.

  • Sonntag 23. März 2014, 17 Uhr, Kirche Sankt Familia

    P. Gottfried Bitter CSSP
    , Bonn
    "Der Glaube der Christen: Heiliger Geist"

    Pater Gottfired Bitter (geboren 1936) ist Mitglied des Missionsordens der Spiritaner. Er lehrte und forschte als Praktischer Theologe an den Universitäten Würzburg, Bochum und Bonn in Lehre und war zugleich regelmäßig in der Seelsorge tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind "Fragen nach den Bedingungen des Glaubens heute in einer Zeit kulturellen und geistigen Umbaus."
    Seine Fastenpredigt macht die Frage zum Thema, ob Zweifel und Glaube scharfe Gegner oder eigenwillige Partner sind. Dabei nimmt Bitter Bezug auf die Wasser-Metaphern in der Lesung und im Evangelium des Tages: das Buch Exodus 17,3-7; der Brief an die Römer 5,1-2.5-8; das Johannes-Evangelium: 4,5-42.

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Predigten zur Fastenzeit 2013 in Sankt Familia

Seit 2002 gibt es die Reihe "Predigten zur Fastenzeit" in Sankt Familia.
2013 hieß das Thema:

"Jesus Christus - Gottes Sohn!?

Die Frage nach der Identität Jesu bestimmt seit den frühesten Anfängen der Kirche die Diskussion der Christen. Wer oder was zeigt sich in diesem Menschen aus Nazareth? Ist er ein Weisheitslehrer, ein Prophet, ein Scharlatan, ein Guru? Was könnte damit gemeint sein, wenn Menschen ihn als "Sohn Gottes" bekennen? Ist das ein Titel, der etwas verdeutlicht oder der mehr verdunkelt als erhellt?

Wer sich als Christ bekennt oder den christlichen Glauben ablehnt
Die Diskussion über das Wesen Jesu hat nicht nur die vergangenen zwei Jahrtausende der Christengeschichte beherrscht und geprägt. Auch heute ist jeder, der der Botschaft Jesu und der Rede über ihn begegnet, jede, die sich als Christ bekennt oder den christlichen Glauben ablehnt, genötigt, sich der Frage zu stellen: Wer ist Jesus von Nazareth?
Die Aussage, er sei "Sohn Gottes", prägt zwar das christliche Selbstverständnis, aber sie ist alles andere als eindeutig oder klar.
Die Predigten zur Fastenzeit 2013 werden sich der Frage "Jesus Christus - Gottes Sohn!?" widmen und wollen den Zuhörern/innen helfen, sich der eigenen Auseinandersetzung mit der Person Jesu neu zu stellen.

 


 

Sonntag 24. Februar 2013
Prof. Dr. Thomas Söding, Bochum
"Der offene Himmel - Jesus am Anfang seines Weges"
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Sonntag 3. März 2013
P. Salmann OSB, Gerleve
Jesus – der Kreuzweg eines fremden Gastes auf dieser Erde. Was könnte Erlösung bedeuten?
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Sonntag 10. März 2013
Dr. Christian Heidrich, Nußloch
"Darum hat Gott ihn über alle erhöht" (zum Philipperhymnus)
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jeweils 17:00 bis 18:00 Uhr

Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Str. 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500
www.st-familia-kassel.de 

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

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