Nachrichten | Aktuelles

Holocaust Gedenkkonzert im TV, Livestream und Radio

„Entartete Musik“ – mit diesem Begriff wurden im Naziregime all jene Werke der musikalischen Moderne des 20. Jahrhunderts gebrandmarkt, die nicht der Ideologie des Nationalsozialismus entsprachen.

Verbotene Klänge
Zu den verbotenen Klängen zählten insbesondere atonale Musik, jiddische Musik sowie Swing- und Jazzmusik aus Amerika. Aufführungen dieser Werke wurden unterbunden und Komponistinnen und Komponisten praktisch mundtot gemacht. Es handelt sich keinesfalls um atonale, „schräge“ Musik, sondern vielmehr um Musik, die auf vielschichtige Art und Weise Bilder und Stimmungen einer ereignisreichen Zeit widerspiegelt.

Musik und Rezitationen mit Werken ver|rückter Künstler
Die Künstler*innen Pia Buchert, Mezzosopran; Maria Waloschek, Klavier und Christian Kleinert, Rezitation lassen in ihrem Konzertprogramm mit Werken u.a. von Hindemith, Gershwin und Eisler und Texten von u.a. Berthold Brecht, Otto Julius Bierbaum und Theodor Storm diese vergessene Musik wieder aufleben.

Sendung/Online im TV, Livestream und Radio

  • Programmplatz TV 391 am 27. Januar 2021, 19 Uhr oder
  • im livestream http://www.mok-kassel.de am 27. Januar 2021, 19 Uhr oder
  • im Radio UKW 105,8 MHz /DAB+ über Kanal 6A  am 29. Januar 2021, 18 Uhr

Frauenliturgie am 31. Januar

Die Initiative Maria 2.0 Kassel lädt am 31. Januar um 18 Uhr zur digitalen Frauenliturgie ein.

"Vertrauen auf Zukunft" ist das Thema, inspiriert durch die Geschichten der Prophetin Hanna und des Propheten Simeon, die sich durch die Begegnung mit dem Kind Jesus berühren und stärken lassen.

"Immer gibt es Aussicht und Hoffnung auf Zukunft und Leben: in jedem Lebensalter, in jeder Lebenssituation." Diesem Gedanken wollen die Frauen von Maria 2.0 Kassel in der Frauenliturgie nachgehen und fragen, was das eigene Vertrauen stärkt.

Wegen des Lockdowns findet die Frauenliturgie nicht wie geplant in der Kirche „Herz Jesu“, Niederzwehren, statt, sondern in Form einer Videokonferenz.

Alle Frauen und Unterstützer*innen sind herzlich eingeladen. Die digitale Liturgie dauert etwa 20 Minuten. Ab 17:45 Uhr ist das Treffen offen, sodass technische Fragen und Probleme vorher geklärt werden können.

Online-Lesung und Gespräch: „Ich diene Deutschland“ in der Bundeswehr

Buchcover (Ausschnitt): rowohlt.de

Was läuft schief in der Bundeswehr? Eine Soldatin mit Migrationshintergrund spricht Klartext. Neonazis und sadistische Offiziere: So sieht das Bild aus, das viele von der Bundeswehr malen. Natürlich gibt und gab es Skandale, die scharf zu verurteilen sind – aber Nariman HammoutiReinke weiß: Das ist nicht das ganze Bild, sondern nur ein Bruchteil dessen, was die Bundeswehr ausmacht.

Ein Plädoyer für die Bundeswehr – und warum sie sich ändern muss
Wie wäre es, wenn man sich einmal ohne ideologische Scheuklappen mit dem auseinandersetzt, was die Bundeswehr tut? Woran es liegt, dass Soldaten eine solche Verachtung entgegenschlägt? Und wo liegt die gesellschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen?

Referentin: Leutnant zur See Nariman Hammouti-Reinke
Nariman Hammouti-Reinke, Soldatin und Muslima, hat darauf Antworten – denn für sie ist es «die höchste Form der Integration, dass ich in der Bundeswehr diene und bereit bin, für Deutschland zu sterben».

Termin
4.2.2021, 19.00 Uhr

Anmeldung
Bitte bis 12 Uhr am Veranstaltungstag an:
ev.forum.kassel@ekkw.de Online / Link wird zugesendet​

In Kooperation mit
Evangelische Militärseelsorge/Ev. Militärpfarramt Fritzlar,
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

Donnerstagsgebet Maria 2.0 Kassel 2021: 4. Februar online

Aktion #lichtfenster

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Aktion #lichtfenster ins Leben gerufen. Er lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, eine Kerze ins Fenster zu stellen, um der Verstorbenen der Corona-Pandemie und ihrer Angehörigen zu gedenken.

Bätzing hofft auf die aktive Beteiligung
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, würdigt das Anliegen des Bundespräsidenten und hofft auf die aktive Beteiligung vieler Menschen in Deutschland. Für die Aktion hat Bischof Bätzing ein Gebet verfasst. Er lädt dazu ein, dieses Gebet beim Entzünden der Kerze zu sprechen. Die Aktion #lichtfenster sei ein starkes Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls. „Ich bin dankbar für die Initiative, die ich gerne unterstütze. Wir Christen gedenken jeden Freitag des Todestages Jesu. In dieses Gedenken schließen wir die Opfer der Pandemie ein. Mit der Kerze in meinem Fenster sage ich: Die Angehörigen der Toten sind nicht allein. Für die Verstorbenen brennt ein Licht. In meinem Fenster. An meinem Ort, wo ich für sie bete“, so Bischof Bätzing. Er fügt hinzu: „Seien wir achtsam miteinander und vergessen wir die nicht, die von uns gehen mussten.“

Die Aktion #lichtfenster wird in den sozialen Netzwerken geteilt. Viele Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz beteiligen sich daran.

Gebet von Bischof Dr. Georg Bätzing

Gott, guter Vater,
du bist den Menschen nahe, in guten und in schweren Tagen.
Dein Licht leuchte auch jetzt, in diesen schweren Tagen und Wochen der Pandemie.
Lass dieses Licht Zeichen der Hoffnung für uns alle sein.
 
Wir beten für die Verstorbenen, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und für deren Angehörige.
 
Wir beten für die Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Krankenhäusern und Heimen.
 
Wir beten für die Kranken und Einsamen.
 
Sei du ihnen Licht.
Sei du uns Licht.
 
Herr gib unseren Verstorbenen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in Frieden.
 
Amen.
 

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz Nr. 007 vom 22. Januar 2021

Überzeugende Grundhaltung – Video-Impuls von Dechant Martin Gies

Kirchenraum Sankt Heinrich, Kaufungen. Foto: Stefan Ahr

In der harten Zeit der Coronavirus-Pandemie braucht es manchmal einen „coolen Gedanken“, der tröstet, ermutigt, aufbaut. Auch etwas Erhellendes, das den Blick auf ein anderes Thema als Corona lenkt, hilft hin und wieder weiter, die Herausforderungen im Zusammenleben unter Corona-Bedingungen zu bestehen.

Samstags um 17 Uhr: einen coolen Gedanken
Genau das wollen Beatrix Ahr, Martin Gies und Stefan Ahr mit ihrem Video-Impuls „SAMSTAGS-17“: sagen, was sie in dieser besonderen Zeit beobachten, was sie nachdenklich stimmt, was ihnen Sorgen bereitet, ihnen Mut macht und was sie anregt. „SAMSTAGS-17“ ist jeden Samstag neu ab 17 Uhr auf katholische-kirche-kassel.de/impulse zu sehen.

Diesen Samstag, 23. Januar, 17:00 Uhr:
Überzeugende Grundhaltung – von Dechant Martin Gies

Wer will sich Jesus anschließen? Ist das im heutigen Alltagsleben überhaupt noch eine Frage von Bedeutung? Dechant Martin Gies blickt im neuen Video-Impuls Nr. 45 in der Reihe SAMSTAGS-17 auf seine persönliche Berufungsgeschichte. Darin spielt Jesu Grundhaltung im Glauben und Umgang mit Menschen eine entscheidende Rolle. Der neue Video-Impuls ist ab Samstag 17 Uhr zu sehen, musikalisch gestaltet von Regionalkantor Thomas Pieper mit Orgelmusik von Bach und Rheinberger.

Kirchen und Orgeln in Stadt und Land
Nach und nach besucht das Dekanatsteam gemeinsam mit Regionalkantor Thomas Pieper die Kirchen im Dekanat Kassel-Hofgeismar. Dort wird der Video-Impuls aufgenommen, ebenso wie die Orgelmusik, die Organist Pieper ganz bewusst nach den Möglichkeiten des jeweiligen Instruments auswählt. Musik und Text treten miteinander und mit dem Kirchenraum in Austausch. Die vier verstehen das auch als Wertschätzung für die Gemeinde vor Ort.

Unterstützt vom Offenen Kanal Kassel
Nach der Aufzeichnung wird „SAMSTAGS-17“ mit Unterstützung des Offenen Kanals Kassels aufbereitet und später auch gesendet, nachdem es samstags ab 17 Uhr auf katholische-kirche-kassel.de/impulse zu sehen war: Dauer ca. 10 bis 12 Minuten. Über katholische-kirche-kassel.de/impulse sind auch alle bisherigen Video-Impulse noch zu sehen.

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Bischof von Fulda zum Jahreswechsel: Was ist unser Kernauftrag als Kirche?

Die Coronakrise, die das Jahr 2020 prägte, hat nach den Worten des Bischofs von Fulda, Dr. Michael Gerber, "eine erschreckend umfassende und nachhaltige Wirkung." In einer Predigt zum Jahreswechsel sagte Bischof Gerber (am Donnerstagabend, 31. Dezember) in Fulda: "Bei Corona haben wir es nicht mit einer Probe, sondern mit dem Ernstfall zu tun. Für viele Menschen ist das, was vor Jahresfrist noch sehr weit weg war, bitterer Ernst geworden."

Gebete für die Opfer von Corona und Anschlägen in 2020
Deshalb galt das Gebet im Gottesdienst zum Jahresabschluss 2020 im Fuldaer Dom vor allem für "die vielen, die an und mit Corona gestorben sind und die Angehörigen, die um sie trauern." Zudem wurde gebetet für alle, "die jetzt im Dienst am Nächsten besonders herausgefordert sind" - für die Beschäftigten in Medizin und Gesundheitswesen - sowie für jene, die durch die Pandemie wirtschaftlich getroffen sind. Gerber erinnerte im Rückblick 2020 auch an die Anschläge von Hanau im Februar und das schreckliche Ereignis vom Rosenmontag in Volkmarsen. Zum Jahreswechsel gehöre auch das Gedenken der Toten in Hanau und das Mitgefühl mit jenen, die (...) von dem, was damals geschah, betroffen sind: "Ihre Biografien werden ein Leben lang geprägt sein von jenen Momenten am Anfang dieses Jahres."

Mit Blick auf die Finanzen: Kirche ohne Caritas, Bildung und Kultur wäre keine Kirche
Mit Blick auf die Finanzen der Kirche erklärte der Bischof von Fulda, das Bistum werde - mit Blick auf knapper werdende Ressourcen - gut unterscheiden und die Frage stellen müssen: "Was ist unser Kernauftrag als Kirche, wo sind wir unverzichtbar, wenn es darum geht, konkrete Wege zu beschreiten, wie Menschen heute in eine Beziehung zu Jesus Christus und zu seinem Evangelium finden und daraus die Herausforderungen ihres Lebens sowie Kirche und Gesellschaft gestalten?" Die zweite Frage sei: "Wo sind wir profiliert und im Konzert, bisweilen auch im Wettstreit mit anderen gesellschaftlichen Größen tätig in den Bereichen Caritas, Bildung und Kultur?" Bischof Gerber sagte dazu: "Kirche ohne Caritas, Bildung und Kultur wäre keine Kirche. Was auf diesen Feldern geschieht, hat nicht nur eine Wirkung in die Gesellschaft sondern prägt entscheidend auch die Kirche in ihrem Selbstverständnis und in ihrem Verhalten." Doch das Bistum werde künftig kritischer als bisher prüfen müssen: "Was ist wo angesichts der unterschiedlichen Anbieter jetzt unsere Aufgabe?" Hinzu komme eine dritte Frage: "Was können wir als Bistum Fulda zusammen mit anderen gesellschaftlichen Größen tun?" Bischof Gerber äußerte sich zum Jahresabschluß dankbar für die Begegnungen und gemeinsamen Initiativen mit "unserer evangelischen Schwesterkirche Kurhessen-Waldeck und dabei besonders der guten Zusammenarbeit mit Bischöfin Dr. Beate Hofmann": "Große Themen wie Corona, Hessentag, Ökumenischer Kirchentag erleben wir als gemeinsame Herausforderung und sind für uns ein gutes Übungsfeld für weitere und langfristige Kooperationen." Das gelte auch für die Beziehungen zur Politik, die er "als eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit" erlebe.

Gerber zu Finanz-Folgen: Wovon müssen wir uns verabschieden?
Der Bischof von Fulda formulierte zum Jahreswechsel auch eine vierte Frage, die sich das Bistum Fulda nun stellen müsse: "Wovon müssen wir uns verabschieden – oder wofür müssen künftig andere gesellschaftliche Kräfte aufkommen?"Als Beispiel verwies er auf aktuelle Medienbeiträge über die Auflösung der Bibliothek der Franziskaner-Ordens auf dem Fuldaer "Frauenberg". Nur ein Teil der Bücher dort konnte in den Bestand der Bibliothek des Bistums übernommen werden. Gerber sagte wörtlich: "Schauen wir kritisch auf den Vorgang hinter dem Vorgang: Da ist eine Ordensgemeinschaft, die segensreich und glaubwürdig seit Jahrhunderten hier in Fulda wirkt und dies hoffentlich noch sehr lange tun wird. Bedingt durch einen eklatanten Mangel an Nachwuchs muss sie – wie viele andere Gemeinschaften auch – sich von vielen Aufgaben verabschieden. In den vergangenen Jahrzehnten haben die Bistümer hier vieles aufgefangen. So auch das Bistum Fulda etwa, wo es die Verantwortung von Ordensgemeinschaften für Schulen übernommen hat." Dieses "Prinzip der Übernahme von Verantwortung durch ein Bistum" könne in der gegenwärtigen Phase nicht so einfach erweitert werden. Denn „das Bistum“ sei, wo es um Finanzen gehe, "die Gemeinschaft der kleiner werdenden Kirchensteuerzahlerinnen und Kirchensteuerzahler". Deshalb müsse entschieden werden, "wo investiert wird und wo nicht oder nicht mehr."

Rückgang der Kirchensteuerzahler hat auch Wirkung in Gesellschaft
An diesem Beispiel ist nach Überzeugung des Bischofs von Fulda deutlich zu sehen: "Der Verlust an Menschen, die sich in der Kirche engagieren und der Mangel an Berufungen, ist nicht nur ein Problem der Kirche, sondern hat eine deutliche Wirkung in die Gesellschaft hinein. Es ist damit eine offene Frage, wie es mit manchem kulturellen Erbe weitergeht und wer wo an anderer Stelle in der Gesellschaft dies auffängt." Gerber will damit nach eigenen Worten "bewusst nicht den Blick auf den Staat oder die Kommunen richten, die in auch in den kommenden Jahren durch die Folgen der Pandemie sehr herausgefordert sein werden." Um auf Dauer kulturelles Erbe zu sichern, werde es "noch manches zivilgesellschaftliche Engagement brauchen." Eine krisenbewehrte Demokratie lebe "entscheidend davon, dass Menschen sich an unterschiedlicher Stelle einsetzen für das Gemeinwohl über das hinaus, was ein Staat per Gesetz einfordern kann. Diese Kultur zu erhalten und zu fördern ist Auftrag der unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräfte - auch der Kirche." Gerber äußerte sich zum Jahresabschluß deshalb dankbar dafür, "dass wir in unserem Bistum sehr viele Menschen an unterschiedlichen Stellen haben, die mit einer großen Wachheit und hohem persönlichen Einsatz sich engagieren. Davon lebt unsere Kirche entscheidend!"

Bischof zu Innovationen und Engagierten: "Ihr seid hier richtig im Bistum Fulda!"
In den vergangenen Monaten sei sichtbar geworden: "Wir brauchen in der Gesellschaft wie in der Kirche ein Klima, das innovationsfreudig ist, wo Initiativen sich entwickeln können, auch manches ausprobiert werden kann." Dabei gehe es für die Kirche um die Frage: "Wie erreicht die Botschaft des Evangeliums Menschen von heute?" Gerber erklärte dazu: "Nicht jedes innovative Projekt ist gleich der Hit und manches kommt bisweilen auch etwas schräg daher." Doch hier gelte es selbstkritisch zu betrachten, "wie wir dann reagieren. Liegt unser Focus dann auf den Defiziten, dem Unvollkommenen oder können wir in dem, was uns da begegnet, ein tieferes Anliegen erkennen und ein Ringen um eine angemessene Form? Wo und wie ermutigen und wo und wie entmutigen wir Menschen, sich mit ihrer Kraft und Kreativität für die Botschaft des Evangeliums einzusetzen?" Ein Blick auf große Innovationsschübe der Kirchengeschichte zeige: "Der frühe Franziskus und die frühe Klara unmittelbar nach ihrer Bekehrung wären uns - ebenso wie der frühe Benedikt und der frühe Ignatius - ziemlich schräg vorgekommen, wären wir ihnen in diesem Stadium begegnet. Und doch lag bereits in dieser noch sehr unvollendeten Form der Keim zu etwas Großem."

Citypastoral Kassel: Menschen für das Evangelium zu gewinnen
Auch bei knapper werdenden Ressourcen werde das Bistum künftig verstärkt in Projekte investieren müssen, "die neue Wege suchen, Menschen für das Evangelium zu gewinnen. So etwa im Neuen Jahr in der Citypastoral in Kassel." Längst nicht alles werde dann ein Erfolg sein: "Und trotzdem braucht es ein Vertrauen. Der Rückzug ins nur Bekannte wäre ein Fehler und – wie ich meine – auch nicht evangeliumsgemäß." Unter welchen Rahmenbedingungen werden Menschen angeregt, ihre Kraft und ihre Kreativität in den Dienst des Evangeliums zu stellen, Menschen von heute für die Frohe Botschaft zu begeistern und wie können wir diese Rahmenbedingungen fördern? Auf der Basis dieser Frage werde das Bistum Fulda im Jahr 2021 in unterschiedlichen Dialogformaten Empfehlungen dazu diskutieren. Allen, die an ganz unterschiedlichen Orten und oft im Verborgenen, in wenig spektakulären Projekten "nach Wegen des Glaubens für Menschen heute suchen", sendete Gerber in seiner Predigt zum Jahreswechsel die Botschaft: "Ihr seid hier richtig im Bistum Fulda, wir zählen auf Euch!"

Medien-Information des Bistums Fulda vom 1. Januar 2021

Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch kommt 2021 voran

Die Kommission zur Aufarbeitung von sexueller Gewalt im Bistum Fulda nimmt im Sommer 2021 ihre Arbeit auf. Sieben der neun Kommissionsmitglieder stehen bereits fest; zwei weitere werden vom Betroffenenbeirat hinzuberufen, heißt es in einer zum Jahreswechsel verbreiteten Medieninformation des Bistums. Zur Zeit arbeitet das Bistum Fulda - zusammen mit den Nachbarbistümern Limburg und Mainz - daran, einen gemeinsamen Betroffenenbeirat zu bilden. Dabei richtet sich das Bistum Fulda (mit den Nachbarbistümern) nach der Rahmenordnung für das Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren der Betroffenenbeiräte(*), die von der Deutschen Bischofskonferenz im Oktober 2020 bei ihrer Vollversammlung in Fulda beschlossen wurde.

Unabhängigkeit und Transparenz mit Experten aus Wissenschaft und Praxis
Bei der Zusammensetzung der Kommission orientiert sich das Bistum Fulda an den verbindlichen Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland, die vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und der Deutschen Bischofskonferenz im April 2020 verabschiedet wurden (**). Dort ist festgelegt, dass zwei der Kommissions-Mitglieder aus dem Kreis der Betroffenen auszuwählen sind - die übrigen Mitglieder sollen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Fachpraxis, Justiz und öffentlicher Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Diözesen sein. So gehören der multiprofessionell zusammengestellten Kommission im Bistum Fulda fünf Persönlichkeiten an, die nicht beim Bistum Fulda (oder dessen Gremien) tätig sind:

  • Dr. med. Martin Flesch, Veitshöchheim (Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie, Schwerpunkt Forensische Psychiatrie)
  • Edith Jordan, Künzell (Dipl. Sozialpädagogin, Jugendamtsleiterin Landkreis Fulda)
  • Günter Niehüser, Mainz (Theologe, Sozialpsychologe, Supervisor, Tätigkeit für zwei kirchliche Stiftungen außerhalb des Bistums Fulda; externer unabhängiger Beauftragter zu Fragen sexualisierter Gewalt für verschiedene Ordensgemeinschaften)
  • Gerhard Möller, Künzell (Jurist, Oberbürgermeister a.D.)                          
  • Bernhard Riehl, Fritzlar (Richter a.D.)

Lediglich ein Kommissionsmitglied ist hauptamtlich beim Bistum Fulda beschäftigt:

  • Christof Ohnesorge, Fulda (Historiker, Mitarbeiter im Archiv des Bistums)

Ehrenamtlich in der Kirche (Diözesanvermögensverwaltungsrat / DVVR) engagiert ist:

  • Phillip Zmyj-Köbel, Schwalmstadt-Treysa (Amtsgerichtsdirektor mit Erfahrungen als Vorsitzender Richter einer Großen Strafkammer sowie als Oberstaatsanwalt).

Die Präventionsbeauftragten bzw. Interventionsbeauftragten sollen ständige Gäste der Kommissionen sein. Diözesanbischof Dr. Michael Gerber hat in Zusammenarbeit mit Generalvikar Christof Steinert im zurückliegenden Jahr 2020 die organisatorischen Voraussetzungen für eine systematische Aufarbeitung der Fälle von sexuellem Missbrauch im Bereich des Bistums Fulda geschaffen. „Durch diese multiprofessionelle Zusammensetzung entspricht die Kommission im Bistum Fulda genau den bundesweiten Vorgaben, die Unabhängigkeit, Transparenz und Partizipation von Betroffenen sicherstellen. Wenn der Gemeinsame Betroffenenbeirat mit den Nachbardiözese Mainz und Limburg Anfang 2021 konstituiert ist, kann die Kommission im Bistum Fulda ihre Arbeit aufnehmen“, erklärt Bischof Michael Gerber. Er verpflichtet sich als Ortsordinarius zum Gewährleisten einer Aufarbeitung, „die unabhängig erfolgt und über deren Ablauf und Ergebnisse Transparenz hergestellt wird. Gleiches gilt für eine verbindliche und institutionalisierte Beteiligung Betroffener, ohne die wirkliche Aufarbeitung nicht möglich ist.“

Ziele: Leid Betroffener anerkennen und Reflexionsprozesse anregen
Aufarbeitung meint das Erfassen von Tatsachen, Ursachen und Folgen von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche, die Identifikation von Strukturen, die sexuellen Missbrauch ermöglicht oder erleichtert oder dessen Aufdeckung erschwert haben sowie den administrativen Umgang mit Tätern und Betroffenen. Die Aufarbeitung soll das geschehene Unrecht und das Leid der Betroffenen anerkennen, einen institutionellen und gesellschaftlichen Reflexionsprozess anregen und aufrechterhalten, Betroffene an diesen Prozessen beteiligen und ihnen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Zugang zu den sie betreffenden Informationen und Unterlagen ermöglichen. Aus den Erkenntnissen sollen weitere Schlussfolgerungen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen gezogen werden – zudem geht es darum, einen Beitrag zur gesamten kirchlichen und gesellschaftlichen Aufarbeitung zu leisten. Im Rahmen der MHG-Studie waren im Bistum Fulda  bereits 795 Akten untersucht und dabei 29 Beschuldigte gefunden worden.

* vgl.:  https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/gemeinsame-erklaerung-ueber-verbindliche-kriterien-und-standards-fuer-eine-unabhaengige-aufarbeitung-se/

**vgl.:  https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2020/2020-074a-Gemeinsame-Erklaerung-UBSKM-Dt.-Bischofskonferenz.pdf

 

Ein friedvolles und geschwisterliches neues Jahr 2021

Für Papst Franziskus lehren die Ereignisse, die den Weg der Menschheit im vergangenen Jahr geprägt haben, "wie wichtig es ist, füreinander und für die Schöpfung Sorge zu tragen, um eine Gesellschaft aufzubauen, die auf Beziehungen der Geschwisterlichkeit beruht."

Zur Geschwisterlichkeit gehört Zuneigung, der gemeinsame Einsatz für Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung, die Treue zueinander, das gegenseite Zuhören und Vergeben: all die großen Gefühle und Gedanken, die das menschliche Leben in seiner Güte und Klugheit ausmachen.

Wir wünschen allen einen Wechsel ins neue Jahr 2021 voller Hoffnung - voll Zuversicht und frohen Mutes auch, diese Hoffnung durch das Jahr hindurch zu bewahren.

Üben wir gemeinsam eine "Kultur der Achtsamkeit im Sinne eines gemeinsamen, solidarischen und partizipatorischen Einsatzes zum Schutz und zur Förderung der Würde und des Wohls aller, im Sinne einer Bereitschaft zur Aufgeschlossenheit, zur Aufmerksamkeit, zum Mitgefühl, zur Versöhnung und zur Heilung, zu gegenseitiger Achtung und gegenseitiger Annahme". Das ist ein "vorzüglicher Weg zur Schaffung von Frieden", wie Papst Franziskus in seiner Botschaft zur Feier des 54. Weltfriedenstages am 1. Januar 2021 schreibt.

Gottes Frieden und Segen für Sie auf all Ihren Wegen, wie immer Sie unterwegs sind und wo auch immer Sie diese Wege hinführen.

Ihre Internetredaktion www.katholische-kirche-kassel.de

ÜberLeben auf dem Land - Adveniat Weihnachtsaktion 2020

Trotz Landflucht lebt jeder Fünfte in Lateinamerika und der Karibik auf dem Land. Das bedeutet häufig auch, abgehängt und ausgeschlossen zu sein. Wer auf dem Land geboren ist, ist dreimal häufiger von Armut betroffen als eine Person, die in der Stadt geboren wird. Und dann kam im Mai 2020 auch noch die Corona-Pandemie.

Die Sorgen und Nöte der armen Landbevölkerung in den Blick nehmen
Das Virus trifft mit der Landbevölkerung auf eine besonders verletzliche Gruppe von Menschen, deren Immunabwehr aufgrund ihrer Armut, den chronischen Leiden an Infektionskrankheiten sowie ihrer schlechten Ernährungssituation bei einer Infektion schnell überfordert ist. Deshalb rückt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion unter dem Motto „ÜberLeben auf dem Land“ die Sorgen und Nöte der armen Landbevölkerung in den Blickpunkt. Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien und Honduras.

Für die Rechte und für gute Lebensbedingungen
Adveniat setzt sich mit seinen Aktionspartnern vor Ort für die Rechte und für gute Lebensbedingungen von Menschen auf dem Land ein: Bischof Bahlmann stärkt im brasilianischen Amazonasgebiet die seelsorgerische und gesundheitliche Versorgung der Menschen. Schwester Neusa do Nacimento verteidigt die Menschen am Rio São Francisco gegen Viehzüchter, die ihnen ihr Land streitig machen. Der Techniker und Priester Padre Lucas Gabriel Galante errichtet Solaranlagen in entlegenen Dörfern Argentiniens. Die Sozialarbeiterin Marina Oliveira und der Franziskaner Frei Rodrigo organisieren den Widerstand der Landbevölkerung gegen die Macht der Bergbaukonzerne. Der Journalist und Priester Padre Ismael Moreno Coto und die Seelsorgerin Iris Argüello kämpfen in Honduras gegen Korruption und für eine gute Zukunft für die armen Menschen.

Die Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember in allen katholischen Kirchen Deutschlands ist für Adveniat und die Hilfe für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt.

Caritas-Flüchtlingshilfe-Initiative „Fahrradwerkstatt“ erhält den Elisabeth-Preis 2020

In der Werkstatt: Die Spendenfahrräder werden zunächst überprüft
und hergerichtet, aber auch spätere Reparaturen sind machbar.
(Foto: Caritas Kassel)

Zum elften Mal vergibt der Caritasverband für die Diözese Fulda seinen Elisabeth-Preis für ein herausragendes Projekt, bei dem durch ehrenamtliches Engagement Menschen mit Hilfebedarf Unterstützung erfahren.

„Sei gut Mensch!“
Die zum Wettbewerb eingereichten Projekte sollten 2020 in Bezug zum aktuellen Caritas-Kampagnenthema „Sei gut Mensch!“ stehen, das allgemein für Engagement zum gesellschaftlichen Zusammenhalt wirbt und somit eine große Bandbreite an ganz verschiedenen Bewerbungen um den Sozialpreis der Caritas im Bistum Fulda möglich machte.

Wesentlicher Beitrag für Kassels inklusive Stadtgemeinschaft
Nun hat die Jury entschieden. Der Elisabeth-Preis 2020 geht an die Fahrradwerkstatt des Caritasverbandes Nordhessen-Kassel. Das Projekt, das die fünfköpfige Jury letztendlich überzeugte, leistet schon seit fünf Jahren einen wesentlichen Beitrag für eine inklusive Stadtgemeinschaft in Kassel: Als schnelle und unkomplizierte Hilfe für Flüchtlinge im Jahr 2015 errichtet – damals unter Mithilfe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und des Fahrradhofs Kassel sowie gefördert durch Gelder aus dem Flüchtlingsfonds des Bistums Fulda – ist die Fahrradwerkstatt inzwischen ein wichtiger Treffpunkt für Alt-Kasselaner und Neu-Kasseler mit ausländischen Wurzeln.

Werkstatt als Treffpunkt
Ausrangierte und defekte Fahrräder werden hier hergerichtet und gegen einen kleinen Betrag von zehn bis 20 Euro an die Menschen mit Migrationshintergrund ausgegeben. Durch Erwerb und spätere Checks bzw. Reparaturen der Zweiräder sorgt die Werkstatt für gute Kundenbindung. Es kommt fast von allein zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Austausch und sogar zu Freundschaften, denn die Werkstatträume sind ein beliebter Ort zum Verweilen, fürs Gespräch, in dem man viel voneinander, über Sprache und Kultur erfährt. Nötigenfalls gehören auch Fahrradunterricht und ortskundige Hinweise zum „Starter-Kit“ für Neu-Biker. Dazu kommen noch der Öko- und Recycling-Aspekt des Projektes sowie die Hilfe zur Selbsthilfe, denn verstärkt will man in der Fahrradwerkstatt auch Bereiche fürs Selbstreparieren einrichten.

Generalvikar und Caritasdirekter gratulieren
Der Fuldaer Generalvikar Prälat Christof Steinert, welcher als Mitglied in der Elisabeth-Preis-Jury mitgewirkt hat, sowie Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch als Vertreter des preisstiftenden Caritasverbandes für die Diözese Fulda gratulieren gemeinsam herzlich zur heutigen offiziellen Bekanntgabe des Preisträgers. Das Sieger-Projekt „Fahrradwerkstatt der Caritas Nordhessen-Kassel wird nach Entscheidung der Jury auch mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro ausgestattet. Die übliche und für heute ursprünglich vorgesehene öffentliche Preisübergabe im feierlichen Rahmen kann jetzt allerdings wegen der Corona-Pandemie und des verordneten Shutdowns nicht stattfinden. Sie soll aber in geeigneter Weise zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Hierzu wird die Caritas-Pressestelle selbstverständlich berichten.

Das neue Bistums-Logo 2021: Symbol für eine offene, lebendige Kirche im Heute

Das Bistum Fulda steht vor spannenden Weichenstellungen – verbunden mit einem Perspektivenwechsel. Die Suche nach Wegen in die Zukunft der Kirche orientiert sich nicht mehr an der (jahrzehntelangen) Leitfrage: „Wie können wir möglichst viel vom Vorhandenen bewahren?“.

Lebendige Beziehungen
„Wir wollen, dass Menschen – die durch das Heute geprägt sind – in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus und zu seiner Botschaft finden. Wir wollen, dass Menschen durch diese Beziehung die Herausforderungen ihres Lebens angehen sowie Kirche und Gesellschaft gestalten können“, erklärt Bischof Dr. Michael Gerber zum Ziel der gemeinsamen Suche nach neuen Wegen, auf denen das Bistum Fulda Menschen dabei unterstützen, begleiten und stärken kann.

Inspirieren, nicht lähmen
In einer sich radikal verändernden Gesellschaft greifen tradierte Muster nur sehr begrenzt, wenn es darum geht, Menschen heute mit Jesus Christus und seiner Botschaft in Kontakt zu bringen. Natürlich steht die katholische Kirche in einer Tradition, die für sie unverzichtbar und wertvoll ist: Das Wort Gottes und den überlieferten Glauben kann das Bistum nicht einfach „neu erfinden“. Doch die Einbindung in die Universalkirche, der gelebte Glaube und die Traditionen vor Ort - zwischen Lahn, Weser, Fulda, Ulster, Kinzig und Main - sollen das Bistum nicht lähmen, sondern inspirieren: Im Vertrauen darauf, dass Gott den Menschen auch in den „Zeichen der Zeit“ begegnet.

„Zeichen der Zeit“: Neues Logo löst altes Wappen ab
Sichtbares Zeichen für die anstehenden Weichenstellungen und den Kulturwandel im Bistum Fulda wird ein neues Logo sein, das ab 2021 schrittweise eingeführt wird. Das moderne Logo löst in der Kommunikation das bisher genutzte Wappen des Bistums (bzw. des ehemaligen Fürstbistums und Hochstiftes) ab. Bei der Logo-Entwicklung hat das Bistum Fulda mit dem Bistum Münster kooperiert. Das Bistum Münster befindet sich ebenfalls in einem Prozess des Kulturwandels, mit dem Ziel: „Eine offene, lebendige Kirche zu sein, die nicht (mehr) von der Kanzel herab zu den Menschen spricht. Stattdessen öffnet sie sich dem Dialog, anderen Meinungen, alternativen Lebensmodellen, um Beziehung aufzubauen und zu fördern.“

Ein lebendiges Kreuz
Das künftige Logo verbindet das Kreuz als universales Markensymbol der Kirche mit einer imaginären, stilisierten Sprechblase. Durch das Zusammenschieben beider Objekte entsteht eine neue Form: ein Kreuz, dem das rechte Stück vom Querbalken fehlt. Um dieser Form eine moderne Typik zu verleihen, die zudem auch die Vielfalt der Gemeinschaft widerspiegelt, wurde die Optik der Kirchenfenster als Schablone über die Form gelegt. Das Ergebnis: ein lebendiges Kreuz, das auch ohne den rechten Querbalken sofort als Kreuz erkennbar ist.

Empfehlung von Experten: Kirche braucht gemeinsames Erscheinungsbild
Das Symbol selbst ist in Dreiecke aus verschiedenen Gelbtönen aufgegliedert. An die offene Stelle des Kreuzes rückt der Schriftzug „KATHOLISCHE KIRCHE  BISTUM FULDA“. So lehnt sich das künftige Logo des Bistums Fulda an das Corporate-Design-Konzept im Bistum Münster an - lediglich die Farbigkeit unterscheidet sich (im Bistum Münster besteht das Kreuz aus Dreiecken mit verschiedenen Rottönen). Auf diese Weise entsteht eine neue Dachmarke, der sich weitere Bistümer anschließen können. Mit dieser Entscheidung greift das Bistum Fulda die Empfehlung von Kommunikationsexperten auf, die katholische Kirche müsse Schritt für Schritt ein gemeinsames Erscheinungsbild erarbeiten. „Ein Zeichen und eine Farbe und ein Schriftzug, der bundesweit immer gleich ist. Beispielsweise ein großes Kreuz und die Wörter "Katholische Kirche" groß über der lokalen Bezeichnung jeder der ganz unterschiedlichen irgendwie katholischen Einrichtungen in Deutschland“, schrieb Bestsellerautor Erik Flügge, in einem Beitrag („Was die Kirche von der Werbung lernen könnte ... “*) im August in der Wochenzeitung „Die Zeit (NR. 36/2020).

Wie man sich nach innen und außen präsentiert, ist gerade heute keine Nebensächlichkeit
Dr. Stephan Kronenburg, Pressesprecher im Bistum Münster erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass das Bistum Fulda sich nun an das Markenzeichen anlehnt, das wir als Katholische Kirche im Bistum Münster vor zwei Jahren eingeführt haben. Wie man sich nach innen und außen präsentiert, ist gerade heute keine Nebensächlichkeit. Wir sind davon überzeugt, dass deutlicher werden muss, in welchen Feldern die katholische Kirche überall aktiv und präsent ist. Ein gemeinsames Erscheinungsbild kann dabei sehr hilfreich sein.  Wo katholische Kirche drin ist, sollte überall und möglichst einheitlich auch katholische Kirche draufstehen.“

Kulturwandel durch eine moderne Markengestalt sichtbar machen
Entwickelt wird das Corporate-Design-Konzept des Bistums Fulda von der Agentur für Markenkommunikation Castenow (Sitz in Düsseldorf - https://www.castenow.de/), die auch mit der Markentwicklung im Bistum Münster beauftragt war (https://www.castenow.de/cases/bistum-muenster-markenentwicklung/). Ziel des Corporate-Design-Konzeptes ist, den Kulturwandel durch eine moderne Markengestalt sichtbar und diesen Wandel erfahrbar zu machen. Im Frühjahr 2021 wird eine Markenarchitektur erarbeitet, damit das neue Design künftig auch von Einrichtungen und Pfarrgemeinden im ganzen Bistums genutzt werden kann. Vorrangiges Ziel dabei: Menschen sollen künftig besser erkennen und verstehen, wer und was alles zur katholischen Kirche im Bistum Fulda gehört.

Text- und Bildmaterial: Medieninformation des Bistums Fulda vom 5. Dezember 2020

Bistum Fulda: Defizite reduzieren und zugleich in Zukunft investieren

Foto: Peter Weidemann. In: Pfarrbriefservice.de

Der Haushaltsplan 2021 soll – weil durch die Corona-Pandemie die weitere Einnahmen-Entwicklung derzeit schwer kalkulierbar ist – erst im März verabschiedet werden. Im Lagebericht ist - mit Blick auf die mittelfristigen Prognosen zur Entwicklung der Mitgliederzahlen und Finanzen - nachzulesen, dass Einsparvorschläge nun „zügig diskutiert, entschieden und umgesetzt werden müssen“. Kirchensteuerrat und Bistumsleitung stimmten überein, dass deshalb bereits in der nächsten Sitzung des Kirchensteuerrates im März konkrete Sparkonzepte diskutiert und beschlossen werden sollen.

Strategie: Kernaufgaben profilieren und für Talente attraktiver werden
„Eine plurale Gesellschaft kann von uns als Kirche erwarten, dass wir unsere Kernaufgaben stark machen“, so Bischof Gerber in seinem Statement vor dem Kirchensteuerrat. Dazu gehöre die Erfahrung, „dass Menschen die Begegnung mit Jesus Christus und seiner Botschaft als Kraftquelle erleben, um die Herausforderungen ihres Lebens zu bewältigen und Kirche und Gesellschaft konstruktiv mitzugestalten.“ Auf diese Weise gestärkt, leisten Christen mit Blick auf die großen Fragen, die unsere Welt in diesen Jahren bewegen, einen wesentlichen Beitrag. Die stärkere Konzentration auf Kernaufgaben bedeute keinen Rückzug, sondern die Befähigung, „dass Christinnen und Christen sich qualifiziert in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren können.“ Damit den Verantwortlichen auf Ebene des Bistums und den entsprechenden Entscheidungsgremien diese Besinnung auf die Kernaufgaben gelinge, brauche es verstärkte Investitionen in entsprechende Formate von Coaching und Begleitung. Durch ein solchermaßen profiliertes Agieren werde das Bistum bei qualifizierten und talentierten Menschen als attraktiver Arbeitgeber und als Ort des Engagements für Ehrenamtliche wahrgenommen.

Bischof Michael Gerber für „Kultur des Experimentierens“
In dem aktuellen Lagebericht zu den Finanzen heißt es wörtlich: „In Folge der Corona-Pandemie ist damit zu rechnen, dass die bisher erst in den Jahren 2023 und 2024 prognostizierten Kirchensteuer-Einnahmerückgänge sich nun frühzeitig und dauerhaft vollzogen haben und eine nachhaltige Trendwende zum Besseren nicht mehr erreicht werden kann.“ Auch der Finanzdirektor des Bistums, Gerhard Stanke, geht davon aus, dass nie wieder so hohe Kirchensteuereinnahmen auf die Kirchen-Konten fließen werden wie 2019, als 111,8 Millionen Euro zusammenkamen. Die Kirchensteuer als wichtigste Einnahmequelle des Bistums Fulda macht mehr als siebzig Prozent der Erträge aus. Trotz der unerfreulichen Finanzentwicklung ist das Bistum Fulda zuversichtlich, dass Pfarreien und Einrichtungen in Zukunft wieder wachsen können: Deshalb soll auch eine „Kultur des Experimentierens“ gefördert werden – als Gegengewicht zur Kultur des Bewahrens und des Sicherns: So kann sich nach den Worten von Bischof Michael Gerber zeigen, „durch welche Formate jenseits bewährter  Wege Menschen, die bislang kaum in Kontakt mit der Kirche waren,  heute für die Botschaft des Evangeliums angesprochen werden können.“ Dazu sollen konkrete Projekte gefördert werden.

„Positive Finanzentwicklung – bis zur Corona-Pandemie“
Die gute konjunkturelle Lage sowie die steigende Zahl der Beschäftigten hatten sich bis März 2020 sehr positiv auf die Kirchensteuerentwicklung ausgewirkt. Trotzdem ergab sich bereits im Haushalt 2019 ein Jahresfehlbetrag von 0,4 Millionen Euro. Hauptgrund sind die hohen Pensions- und Beihilfe-Verpflichtungen des Bistums, die das Jahresergebnis 2019 (mit minus 22,4 Millionen Euro) stark beeinträchtigten. Die Wirtschaftsprüfer warnen auch mit Blick auf die kommenden Jahre, „dass weiterhin niedrige Zinsen zu enormen Belastungen führen.“ Im Jahr 2020 kommen nun die Folgen der Corona-Pandemie hinzu: Die dynamisch-positive Entwicklung der Kirchensteuern brach „schlagartig mit Einsetzen der Pandemie und dem Lockdown der deutschen Wirtschaft ein“ – heißt es im Prüfungsbericht.

„Gegensteuern, um Mittel für sozial-caritative Projekte und Zukunft zu haben“
Bei den Kirchensteuereinnahmen geht das Bistum Fulda aktuell für das Jahr 2020 nur noch von 100 Millionen Euro aus. Das deshalb verabschiedete Haushaltssicherungskonzept - vor allem der Verzicht auf Bauprojekte - wirkt effizient: So können 2020 rund zwölf Millionen Euro eingespart werden. Auch mit Blick auf die Gesamtlage fordert der Kirchensteuerrat die Bistumsverwaltung zu Entschlossenheit beim zeitnahen Gegensteuern: Von Bereichen, Projekten und Strukturen, die zweifelsohne in der Vergangenheit ihre Bedeutung hatten, aber für die Zukunft wenig Potential aufweisen können, soll sich das Bistum konsequent verabschieden, damit hier mittel- und langfristig keine Kräfte und Mittel mehr gebunden werden. So will das Bistum strukturelle Defizite im Haushalt vermeiden und genug Finanz- und Personal-Ressourcen für sozial-caritative Projekte, den bleibenden Sendungsauftrag der Kirche im „Jetzt“ sowie für die Zukunftsausrichtung sichern.

Der Kirchensteuerrat
Kernaufgabe des Kirchensteuerrates, der sich aus gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern aus dem gesamten Bistumsgebiet zusammensetzt, ist (seit der Gründung des Gremiums im Jahre 1972) die Beschlussfassung über den Haushalt der Diözese - seit 2014 auch über den Jahresabschluss. Vorsitzender des Gremiums ist Dr. Joachim Hein (Fulda).

Das Bistum Fulda
Das Bistum Fulda liegt im geographischen Mittelpunkt Deutschlands. Es erstreckt sich vom nordhessischen Bad Karlshafen bis in den Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim und von der Universitätsstadt Marburg in Oberhessen bis nach Geisa im Thüringer Land. Mit seinen rund 375.000 Katholiken zählt das Bistum Fulda zu den kleineren Diözesen Deutschlands, Rund 22 Prozent der Menschen, die im Gebiet des Bistums Fulda leben, sind katholisch.

"Die Brücke" - Brücke zwischen jüdischer und christlichen Gemeinden

Foto: Titelseite "Die Brücke", Oktober 2020

"Die Brücke" ist die Zeitung der jüdischen Gemeinde Kassel. In ihrer Sonderausgabe vom Oktober 2020 enthält sie erstmals Texte christlicher und jüdischer Autor*innen.

Ihr Themenschwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit der Covid-19- Pandemie, die das gesellschaftliche, gemeindliche und religiöse Leben verändert und theologische Fragen aufwirft.  Damit ist "Die Brücke" wie es die Dekanin Barbara Heinrich, Dekan Dr. Michael Glöckner und Dechant Martin Gies im Vorwort betonen "ein Zeichen für das gute Miteinander von Juden und Christen".

Bei der Lektüre wird die tiefe, geschwisterliche Verbindung von Christentum und Judentum für die Leser*innen deutlich erfahrbar.

HIer kann die Zeitung als pdf heruntergeladen werden:

Wie geht es auf dem Zukunftsweg des Bistums Fulda weiter?

Das Bistum Fulda erprobt neue Dialog-Formate. Ziel ist - trotz der Einschränkungen durch Corona - eine gute Kommunikation zwischen der Bistumsleitung, dem Generalvikariat und den engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort: Das Team um Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Christof Steinert wird wohl auch in den kommenden Monaten nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, die Menschen, die hauptberuflich und ehrenamtlich im Bistum im Einsatz sind und Verantwortung übernommen haben, persönlich zu treffen. Deshalb werden im November 2020 weitere Digital-Dialogformate erprobt und Zeitpläne für das Jahr 2021 aktualisiert und konkretisiert. Die inzwischen entwickelten Konzepte werden gemeinsam weiterentwickelt, um auf dem Zukunftsweg des Bistums ("zusammen wachsen") sichtbar voranzukommen.

Zeitplanung aktualisiert: Dialog-Phase im Frühjahr und Sommer 2021
Über den weiteren Weg ist in einer Klausurtagung der Steuerungsgruppe für den Bistumsprozess in Fulda beraten worden. Dabei wurde auch die Zeitplanung aktualisiert: Ziel ist nun, bis zum Beginn des neuen Kirchenjahres 2021/2022 (also bis zum ersten Advent 2021) die Beratungsvorlagen in Entscheidungen umzusetzen. Dies ist mit der Hoffnung verknüpft, dass zumindest im Frühjahr und Sommer 2021 Präsenz-Veranstaltungen möglich sind, um die Zukunftskonzepte im Dialog mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den unterschiedlichen Regionen des Bistums sowie weiteren (nichtkirchlichen) Experten diskutieren und weiterentwickeln zu können. Grundlage sind dabei Beratungsvorlagen, die seit Jahresbeginn in Fachgruppen mit hoher Kompetenz und Weitsicht erarbeitet wurden. Auch hier hat die Corona-Krise den Zeitplan durcheinandergewirbelt: Zahlreiche Präsenz-Veranstaltungen konnten 2020 zum Schutz vor Infektionen nicht in der vorgesehenen Form umgesetzt werden. Deshalb wird für 2021 eine neu strukturierte „Dialog-Phase" mit differenzierten Beteiligungsmöglichkeiten konzipiert. Diese mündet im Herbst 2021 in Entscheidungen, die zum Beginn des neuen Kirchenjahres publik gemacht und ab 2022 schrittweise im gesamten Bistum Fulda umgesetzt werden.

Neue Zielgruppen im Blick: Motivation für spannende Projekte
Zunächst werden die Gremien auf Bistumsebene und dann auch Gremien in Pfarreien und Verbänden Gelegenheiten bekommen, die Ziele und Überlegungen für die Zukunft des Bistums zu reflektieren. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, wie durch eine gezielte Vernetzung der Aktivitäten vor Ort eine zukunftsgerichtete pastorale Vision entwickelt werden kann, die (mit missionarischer Kraft) neue Zielgruppen im Blick hat und zum Engagement in spannenden Projekten motiviert.

Angebot für die Verwaltungsräte
Bereits in der zweiten Novemberhälfte ist ein Angebot für die Verwaltungsräte im Bistum Fulda geplant: Nach der Sitzung des Kirchensteuerrates informiert Finanzdirektor Gerhard Stanke über die Finanzlage für 2021 und die Folgejahre und berät mit den Verwaltungsräten der Gemeinden vor Ort über kurzfristige Konsequenzen und mittelfristige Perspektiven.


Dialog-Angebot für die Pfarrgemeinderäte
Im kommenden Jahr wird es  ein entsprechendes Dialog-Angebot für die Pfarrgemeinderäte in der Fläche des Bistums geben. Dabei geht es stärker um Fragen der Seelsorge - zum Beispiel: Wie gelingt es, die notwendigen Veränderungen im Bistum nicht als mangelgeleitetes "Downsizing" („Gesundschrumpfung“) zu sehen, sondern als Anlass, den biblischen Auftrag Jesu und seine Zusagen neu in den Blick zu nehmen? Diese Neuausrichtung schafft die Voraussetzungen für künftiges Wachstum.

Direkter Kontakt mit der Hausleitung
Einzelne Reformprozesse im Bistum Fulda werden schon vor 2022 umgesetzt: Um die geplanten Veränderungen im Generalvikariat transparenter zu machen, wird es neben dem runderneuerten Intranet auch zusätzliche Angebote zum direkten Kontakt mit der Hausleitung geben: So sollen etwa nach dem Angelusgebet am Freitagmittag Generalvikar und Führungskräfte künftig für Fragen und zu Gesprächen rund um die anstehenden Struktur- und Kulturveränderungen zur Verfügung stehen. Zudem werden Ideen erprobt, Mitarbeitende unterschiedlicher Abteilungen gezielt miteinander ins Gespräch zu bringen.

Hessen hat Platz - Landesaufnahmeprogramm jetzt!

Seit Jahren ist die katholische Kirche im Dekanat Kassel-Hofgeismar mit Kirchengemeinden und der Arbeit der Caritas in der Flüchtlingsarbeit engagiert. "Aus der alltäglichen Arbeit und besonders aus der Begegnung mit geflüchteten Menschen kennen wir das Leid, den Überlebensmut und den Lebenswillen der Flüchtlinge", sagt Pastoralreferent Stefan Ahr vom Dekanatsteam Kassel-Hofgeismar und fügt hinzu: "Gleichzeitig wissen wir um die oftmals menschenunwürdigen Zustände in den Lagern nicht nur in Lesbos."

Erstunterzeichner
Deshalb gehört das Dekanat zu den Erstunterzeichnern der Petition "Hessen hat Platz - Landesaufnahmeprogramm jetzt!", das die Seebrücke Kassel initiiert hat. In der Petition wird die hessische Landesregierung aufgefordert, endlich ein Landesaufnahmeprogramm für fliehende und geflüchtete Menschen umzusetzen. Stefan Ahr ist überzeugt, dass es unbürokratische und schnelle Hilfsbereitschaft braucht, auch vor den europäischen Lösungen.

Bestärkt durch die Enzyklika "fratelli tutti"
Für Dechant Martin Gies, Pastoralreferent Stefan Ahr und Pastoralreferentin Beatrix Ahr ist die Petition mit ihrer Analyse und ihren Forderungen weitgehend deckungsgleich mit der neuen Enzyklika "fratelli tutti" von Papst Franziskus. Stefan Ahr: "Auch wenn das Land Hessen ohne den Bund in der Flüchtlingspolitik wenig Spielraum hat, ermutigt die Unterstützung der Petition doch Politikerinnen und Politiker, sich im Sinn der Enzyklika für die Würde und die Rechte von geflüchtetetn Brüdern und Schwestern offensiv einzusetzen."

Die Petition soll nach den Herbstferien öffentlich in einer Pressekonferenz dem Hessischen Landtag und dem Petitionsausschuss überreicht werden. Die Namen der Erstunterstützer sind am Ende der Petition aufgeführt.

UNANTASTBAR - die Postkarten-Aktion von Maria 2.0

Das Bild auf der Postkarte: Maria 2.0

Maria 2.0 Kassel wirkt mit bei der Maria 2.0-Postkarten-Aktion:

„WÜRDE und GLEICHBERECHTIGUNG“ in der katholischen Kirche heißt für mich …

Mach' mit - schreib' mit!
Deshalb unsere Einladung an dich: Teile (uns) mit, was du persönlich unter „Würde und Gleichberechtigung in der katholischen Kirche“ verstehst. Nein, keinen langen Aufsatz und keinen großen Aufwand: kurz und knackig – das kommt gut an!

Ihr Frauen!
Wer anders als wir Frauen selbst können beschreiben, was Würde und Gleichberechtigung für uns bedeutet? Überlassen wir dies nicht länger den Männern, die in der katholischen Kirche das Sagen haben! Sprechen wir selbst! -

Ihr Männer!
Und, ihr Männer, sprecht auch ihr, was ihr unter Würde und Gleichberechtigung in der katholischen Kirche versteht! - Denn: " Da ist nicht jüdisch noch griechisch, da ist nicht versklavt noch frei, da ist nicht männlich und weiblich: denn alle seid ihr einzig-einig im Messias Jesus." (Gal 3,28).

Nach Rom und Fulda
Wir werden Deine Stimme sammeln und mit Frauenstatements aus aller Welt nach Rom bringen (mit dabei CWC- Catholic Women Council, voices of faith, Maria 2.0, KFD Münster) - und ebenso soll Bischof Dr. Gerber unsere Statements kennen. Auch ihm werden wir sie übergeben.

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