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Die neuen Angebote der Akademikerseelsorge 2017/2018

Buchumschlag (Ausschnitt): Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder
Suhrkamp Verlag Berlin 2016
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Der neue Lesekreis "Religion in der Literatur" startet am 17. Oktober. Dann ist Sibylle Lewitscharoffs Buch "Das Pfingstwunder" ist mehr als interessante Lese- und Gesprächsstoff.

Und am 8. November macht Akademikerseelsorge Dr. Norbert Ernst die Frage "Wem gehört Martin Luther?" zum Thema seines Vortrags.

Die nächste Pause am Mittwoch: 25. Oktober

„Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.“ hat der berühmte italienische Schriftsteller Francesco Petrarca gesagt. Ohne Pause zu leben und arbeiten, tut weder unserer Seele noch unserem Körper gut.

Mittwochs, 13 Uhr, Elisabethkirche
Damit Herz und Verstand nicht streiken, sind alle mittwochs um 13 Uhr eingeladen, in der Elisabethkirche eine Pause zu machen. „Musik, Wort und Innehalten“ helfen dabei. Die Orgel spielt Regionalkantor Thomas Pieper.

Der Eintritt ist selbstverändlich frei.

Hinweis: Die Pause am 18. Oktober findet aufgrund der Herbstferien nicht statt.

Aluminiumband von „Statik der Resonanz“ wird aufgelöst

Foto: Stephanie Kloss

Nach dem für Oktober/November geplanten Abbau wird die Installation „Statik der Resonanz“ aufgelöst. Die einzelnen ca. 4000 Aluminiumstäbe, aus denen die Form sich zusammensetzt, werden dann als Edition freigegeben.

Edition für 30 Euro
Bei der Aufsicht in der Elisabethkirche kann diese Edition für 30 Euro erworben werden; die einzelnen Aluminiumstäbe sind nummeriert und mit signiertem Zertifikat versehen. Hierzu wird die eigene Adresse hinterlegt, so dass nach dem Abbau die Stäbe zugesandt werden können; das Porto ist im Betrag enthalten. Eine andere Möglichkeit ist, Name und Adresse per E-Mail an kunst@katholische-kirche-kassel.de zu mailen. Dann wird die Nummer für ein Konto zugesendet, auf das die 30,- Euro zu überweisen sind.

Ein Drittel Spende für „Meine Chance“ – Junge Flüchtlinge auf dem Weg zur Ausbildung"
Ein Drittel des Erlöses geht als Spende an „Meine Chance“ – Junge Flüchtlinge auf dem Weg zur Ausbildung", ein Projekt des Jugendmigrationsdienstes im Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. Es bietet jungen Flüchtlingen die Chance, ihr Leben hier selbstständig und selbstbewusst zu gestalten, indem sie den Hauptschulabschluss erwerben und Ausbildungsberufe kennenlernen. Im ersten Durchgang dieses Projekts, das im Sommer diesen Jahres zu Ende ging, bestanden alle Teilnehmer/innen die Hauptschulabschluss-Prüfung.

"Wenn ich sie mir in alle Richtungen sich verteilend vorstelle,
denke ich dabei an einen Klang. "

Für Anne Gathmann gehört es zum Kunstwerk, seinen Zusammenschluss wieder aufzulösen: „Die Arbeit wurde als temporäres, auf den Ort bezogenes Gebilde entwickelt, das dem Kirchenraum als Resonanzraum antwortet. Die Kurvenform findet sich in den Kräften zwischen den Elementen und in der Gravitationskraft ein. Es interessiert mich, diesen Zusammenschluss wieder aufzulösen und die einzelnen Aluminiumelemente dadurch zu verändern. Wenn ich sie mir in alle Richtungen sich verteilend vorstelle, denke ich dabei an einen Klang. Einen Zusammenhang zu bilden ebenso wie ihn aufzulösen ist transformativ. In Auflösung und Zerfall liegt nicht nur ein Verlust, sondern auch der Gewinn einer Freisetzung in einen veränderten Zustand.“

Einladung zum Elisabethtag

Foto: Ausschnitt aus dem Wandmosaik
in der Kapelle der Kirche St. Elisabeth.

 

Am Freitag, den 17. November 2017, lädt die Katholische Kirche zum sechszehnten Mal in Folge die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum sogenannten "Elisabethtag" ein.

Beeindruckendes Vorbild
Seit 2002 gibt es diesen Elisabethtag in der Katholischen Kirche Kassel. Damals visitierte Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, zum ersten Mal nach seinem Amtsantritt die katholischen Gemeinden in der Stadt. Der Name "Elisabethtag" erinnert an die Heilige Elisabeth, der großen Heiligen des ausgehenden Mittelalters, derer am 19. November gedacht wird. Die Heilige Elisabeth setzte sich für hilfs- und pflegebedürftige Menschen jeden Standes ein. Sie ist ein beeindruckendes Vorbild für das Engagement in Kirche und Verbänden und Schutzpatronin des Bistums Fulda.

Glaubenszeugis: Beatrix und Stefan Ahr
Der Elisabethtag 2017 beginnt am 17. November um 19.00 Uhr mit einem Dankgottesdienst in der Elisabethkirche am Friedrichsplatz. Den Gottesdienst feiert Dechant Harald Fischer gemeinsam mit den Priestern des Dekanates Kassel - Hofgeismar. Das Glaubenszeugnis halten Beatrix und Stefan Ahr, Pastoralreferentin und Pastoralreferent im Dekanat Kassel-Hofgeismar.

Miteinander im Adolph Kolping-Haus
Nach dem Gottesdienst sind alle Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Miteinander bei Speisen und Getränken ins Regionalhaus Adolph-Kolping, Die Freiheit 2, Kassel eingeladen.

Kolping: Veranstaltungsprogramm September bis November 2017

Die Kolpingsfamilie Kassel-Zentral hat ihr Programm bis November 2017 online gestellt. Vom Mozart-Filmabend bis zum päpstlichen Schreiben zur Familie, vom Kabarett Herrenzimmer bis zum Kolpinggedenkttag bietet die Kolpingsfamilie ein abwechslungsreiches Programm, in dem diesmal auch auf die Veranstaltungen anderer kirchlicher Einrichtungen aufmerksam gemacht wird.

Finissage „Statik der Resonanz“ am 23. September

Ein Bild von der Vernissage am 25. Mai 2017
(Foto: Kerstin und Marcus Leitschuh)

Zum Gottesdienst um 11 Uhr in der Elisabethkirche mit anschließender Gelegenheit für schöne Begegnungen, gute Gespräche und einem leckeren Mittagsimbiss sind alle herzlich eingeladen! „Eine besonders herzliche Einladung geht an alle diejenigen, die sich bei den Aufsichten für die Ausstellung engagierten, an die Pfarrer und Mitarbeiterinnen, die für die notwendige Unterstützung in den Gemeinden sorgten.“ betont Projektleiter Christoph Baumanns.

Mit der Finissage am Samstag, 23. September geht auch die Ausstellungszeit von „Statik der Resonanz. Anne Gathmann in der Elisabethkirche“ zu Ende. Die Katholische Kirche als Veranstalterin und alle, die sich von diesem Band längs durch den Kirchenraum inspiriert fühlen, wollen auf den überaus lebendigen Kunstsommer mit Dank und Freude zurückblicken. Die Künstlerin Anne Gathmann wie auch der Fuldaer Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez werden mitfeiern. Regionalkantor Thomas Pieper lässt noch einmal in besonderer Weise die Bosch-Bornefeld-Orgel zur Installation „Statik der Resonanz“ erklingen.

Kasseler Graffiti-Poesie - Fotoausstellung im ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe

Am 4. September 2017 wurde in den Räumen der Ökumenischen Bahnhofsmission im ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe die Foto-Ausstellung „Kasseler Graffiti-Poesie“ eröffnet. Gezeigt wird eine Auswahl aktueller Text-Bild-Collagen von Horst Kottke.

Spontan an Wände gesprühte Linien und Farbkleckse
Horst Kottke beschäftigt sich seit sieben Jahren mit den Wandmalereien der Street-Art-Sprayer, die sich an Schallschutzmauern, unter Brücken oder in Unterführungen befinden. Ihm geht es nicht darum, mit der Kamera interessante Beispiele dieser kurzlebigen Werke zu dokumentieren. Er möchte sich mit ihnen in kreativer Weise auseinandersetzen. Sein Blick richtet sich dabei aufs Detail bzw. auf kleine Ausschnitte großflächiger Werke. Figürliche Darstellungen interessieren ihn jetzt kaum noch, dafür aber spontan an Wände gesprühte Linien und Farbkleckse, auch Reste von Wandbildern, die sich mit neuen Linien und Farbklecksen vermischen. Anschließend werden die Aufnahmen am PC weiter bearbeitet und mit selbst verfassten kurzen Versen, die die Stimmung des Bildes mit einem ironischen Augenzwinkern aufgreifen, kombiniert. Auf diese Art entstehen neue Kunstwerke.

Horst Kottke, 1951 in Wetzlar geboren, lebt seit 1979 in Kassel und arbeitete dort bis Oktober 2013 als Medienpädagoge. Er schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, seine Fotografien präsentiert er in Ausstellungen.

Woche der Gold-Handys

Alte Handys sind Gold wert: 41 Handys enthalten so viel von diesem Edelmetall wie eine ganze Tonne Golderz. Alleine in Deutschland gibt es rund 100 Millionen ungenutzte alte Mobiltelefone. Es ist ein riesiger Goldschatz mit einem Wert von mehreren Milliarden Euro.

„Woche der Gold-Handys“  vom 1. bis zum 7. September 2017
Daher ruft das Katholische Hilfswerk missio zur Mitmachaktion „Woche der Gold-Handys“ vom 1. bis zum 7. September 2017 auf. Der Termin wurde ganz gezielt gewählt, findet doch zu diesem Zeitpunkt die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin statt, wo die neuesten Elektronik-Produkte präsentiert werden. Rund eine viertel Million Besucher werden auf der weltweit größten Fachmesser zu diesem Thema erwartet. Diese Gelegenheit will missio nutzen, um bei Aktionen in zahlreichen deutschen Städten zum Handy-Recyceln aufzurufen.

Jedes Handy hilft zweifach
Wer sein nicht mehr genutztes Smartphone für missio spendet, hilft doppelt. Denn erstens recycelt die Firma Mobile-Box die in den Althandys enthaltenen Rohstoffe. Zweitens kommt für jedes eingeschickte Handy bis zu einem Euro der Aktion Schutzengel von missio zugute. Mit diesem Geld werden in der Demokratischen Republik Kongo Überlebende des Bürgerkrieges unterstützt. Eine Ursache des blutigen Konflikts sind die wertvollen Mineralien wie Gold und Coltan, die die Rebellen illegal außer Landes bringen, um ihren Krieg zu finanzieren. missio fördert dort den Aufbau von Trauma-Zentren und engagiert sich mit der Aktion Schutzengel für Handys ohne Konfliktmineralien.

So können Sie mitmachen:

- Handy abgeben, in Kassel und Umgebung:

  • Kirche Herz Jesu, Brüder Grimm Str. 121/123, 34134 Kassel,
    zu den Gottesdiensten

  • Kirche St. Theresia v. Kinde Jesu, Heinrich Schütz Allee 285, 34134 Kassel,
    zu den Gottesdiensten

  • Kirche St Nikolaus v. Flüe, Kronenacker Str. 4, 34132 Kassel,
    zu den Gottesdiensten

  • Kirche Sankt Familia, Kölnische Straße 55, 34117 Kassel,
    täglich 8 bis 18 Uhr

  • Regionalhaus Adolph Kolping, Die Freiheit 2, 34117 Kassel,
    im Eingangsbereich,
    Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr

  • Katholische Familienbildungsstätte, Die Freiheit 2, 34117 Kassel,
    Eingangsbereich der Dienststelle,
    Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr

  • Kirche Hl. Kreuz, Püttlinger Weg 4, 34289 Zierenberg,
    zu den Gottesdiensten

- Oder unter www.missio-hilft.de/goldhandys die nächstgelegene Sammelstelle suchen.

- Selbst eine Aktionsbox aufstellen und anmelden: Bei missio ist kostenfreies Material erhältlich, mit dem in wenigen Minuten ein Schutzengel-Aktionsstand mit allen Materialien und Informationen aufgebaut ist. Telefon 0241/7507-294 oder E-Mail bildung@missio-hilft.de.

- Oder ganz einfach per Post: Einsendeetiketten unter www.missio-hilft.de/handysammeln ausdrucken und Handys bequem von zuhause abschicken.

Rosenkranz- und Elisabethkirche: Musikalische Vielfalt bis Weihnachten

Unter dem Titel „Katholische Kirchenmusik Kassel“ bieten die Kasseler Rosenkranz- und Elisabethkirche auch im 2. Halbjahr 2017 ein gemeinsames Programm. Das Veranstaltungsheft liegt in allen Kirchengemeinden aus, wurde über das Kulturamt der Stadt Kassel an über 1000 Interessierte verschickt und ist online unter www.facebook.de/kirchenmusik.kassel zu finden.

Spannendes kirchenmusikalisches Angebot
„Wir wollen durch gemeinsame Werbung und Veranstaltungsplanung Synergieeffekte nutzen und mit noch mehr Präsenz und Ideen ein spannendes kirchenmusikalisches Angebot ermöglichen“, so Regionalkantor Thomas Pieper. Stolz ist die kleine Projektgruppe mit Thomas Pieper, Pfarrer Peter Bulowski und Marcus Leitschuh, dass die „Kirchenmusik in der Elisabethkirche“ gemeinsam mit der Martinskirche den Sonderpreis des Kasseler Kulturförderpreises 2017 „für kontinuierliche künstlerische und musikalische Programmgestaltung auf höchstem Niveau“ bekommt.

Kulturförderpreis würdigt Programmgestaltung
Die Elisabethkirche ist als Innenstadtkirche am Friedrichsplatz mit der denkmalgeschützten Bosch-Bornefeld-Orgel ein Ort der Experimente und Kooperationen. „Einzelveranstaltungen verschiedener Gastchöre und Instrumentalisten zeigen die große Vielfalt der Kirchenmusik und bieten Musik in der Kirche für die unterschiedlichsten Zielgruppen“, so Marcus Leitschuh. Studierende der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ musizieren im Rahmen der Ausstellung „Statik der Resonanz – Anne Gathmann in der Elisabethkirche“ im documenta-Sommer bis September jeden Donnerstag „Auf eine halbe Stunde“ um 19.00 Uhr. Laure Boer (Paris/Berlin) spielt am 25. August um 21 Uhr eigene Kompositionen. Fortgesetzt wird die Reihe „Im Atem der Zeit“ der Kasseler Verlage Merseburger, PAN und Furore. Am 29.8.17 ist als Benefizkonzert des Kasseler Kulturforums das Preisträgerkonzert des Kompositionswettbewerbes für Komponistinnen mit dem Blechbläserquintett des Heeresmusikorps Kassel.

Requiem-Uraufführung und Orgelnacht
Am 24.10. erfährt um 19.30 Uhr „Requiem – eine Musik für den Herrenabend“ seine Uraufführung. Nach einer Idee von Wolfgang Luh und dem „Ersten Kasseler Herrenabend“ musizieren Wolfram Spyra (Berlin), Roksana Vikaluk (Warschau), Mani Neumeier (Hilsenhain) und Konstantin Athanasiadis (Wien) in der Lichtinstallation von Andreas Schwietzke (Bruchsal). Einen ganzen langen Abend bis in die Nacht hinein werden die unterschiedlichen Facetten der Bosch-Bornefeld-Orgel von verschiedenen Organisten und mit diversen Komponisten zu Gehör gebracht. Die „Lange Orgelnacht“ findet am 15.9.17 von 19 bis 24.00 Uhr statt. Flüchtlinge und Einheimische musizieren am 12. September um 19.00 Uhr zusammen mit Christine Weghoff (Akkordeon) und Olaf Pyras (Schlagwerk) unter Leitung von Dr. Merle Clasen. Motto ist „Miteinander singen, gemeinsam trommeln, aufeinander hören“.

Katholische Chöre singen zusammen
Am 10.12.17 gibt es um 16.00 Uhr ein Konzert aller katholischen Kirchenchöre Kassels. Aufgeführt wird das „Weihnachtsoratorium“ von Heinrich Fidelis Müller, der bis 1890 Pfarrer der Kasseler Gemeinde St. Elisabeth war und dessen beliebtes Oratorium zu seiner Zeit an über 2000 Orten aufgeführt wurde. Solisten sind Anna Palupski und Florian Brauer. Es spielen Mitglieder des Orchesters des Staatstheaters. Die Gesamtleitung hat Thomas Pieper. Abendfalls im Advent gibt es in Kooperation mit dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt am 16.12.17 um 16 Uhr ein Konzert für Bass, Violine und Orgel. Nach dem großen Interesse im letzten Jahr gibt es am 24.12. auch wieder um 16 Uhr einen Gottesdienst mit Musik für Sopran und Orgel. Am 31.12. gibt es um 18 Uhr einen Gottesdienst zum Jahresabschluss mit Musik für Trompeter und Orgel. Gemeindepfarrer Peter Bulowski: „Als 2015 die Bosch-Bornefeld-Orgel ihre neue Heimat in der Elisabethkirche fand, haben wir uns gewünscht, dass die Investition ein Gewinn für die Kasseler Musiklandschaft wird. Diese Hoffnung hat sich bewahrheitet.“

Festliche Gottesdienste in Rosenkranzkirche
„In der Rosenkranzkirche steht die geistliche Musik im Mittelpunkt und erfreut sich großer Beliebtheit. Musik innerhalb und außerhalb der Liturgie knüpft an eine lange kulturelle Tradition unserer Kirchen an und öffnet immer wieder Herz und Seele. Wenn wir musizieren, kommentiert, ergänzt und erweitert Kirchenmusik das Erlebnis des Glaubens, ja auch das Geheimnis dieses Glaubens“, beschreibt Regionalkantor Thomas Pieper das Programm am anderen Spielort. Am 10. September findet um 18 Uhr im Rahmen der „Ökumenischen Klangreise zum Reformationsjahr“ das Chorkonzert „Luther und Maria“ statt. Das „Collegium Vocale an St. Marien“ singt Werke von Poulenc und Mendelssohn Bartholdy. Das Festhochamt am 8.10.17 um 11.00 Uhr gestaltet der Chor der Rosenkranzkirche mit Werken von Gounod, Dubois und Wilson

Gemeinsam mit Blechbläsern
Werke von Mendelssohn Bartholdy, Vierne und Litaize sind beim „Konzert für Blechbläser und Orgel“ von Thomas Pieper an der Orgel mit „Kassel Brass“ am 12.11.17 um 18.00 Uhr zu hören. Die Krippenfeier am Heiligen Abend gestaltet um 16 Uhr die „Kinder- und Jugendkantorei Kassel“ mit „in cantico“ unter der Leitung von Gudrun Stute. Im Festhochamt zum 1. Weihnachtstag kommen am 25.12. um 18 Uhr u.a. Werke von Mozart und dem Kasseler Komponisten und Pfarrer Heinrich Fidelis Müller mit Sätzen aus dem Weihnachtsoratorium zu Gehör. Es singen Traudl Schmaderer, Michaela Krusche, Musa Nkuna, Helmut Weckesser, das „Collegium Vocale an St. Marien“, der Chor der Rosenkranzkirche mit Mitgliedern des Staatsorchesters Kassel. „A night of candles and carols” heißt das beliebte Konzert weihnachtlicher Chormusik im Kerzenschein am 7. Januar 2018 mit dem „Collegium Vocale an St. Marien“. Beginn ist um 18.00 Uhr. Einmal im Monat bietet Thomas Pieper außerdem eine „Orgelmatinée“ um 12 Uhr an.

2018, 30.04. bis 09.05.: Exerzitien in Tabgha am See Genezareth

Kirche der Brotvermehrung, Vorplatz, Tabgha, Israel.
Foto: Grauesel auf wikivoyage shared, CC BY-SA 3.0
 

Die Exerzitien am See Genezareth 2018 laden dazu ein, sich der Spiritualität Jesu, seinem Glauben und seiner Botschaft zu öffnen und diese auf das eigene Leben hin zu betrachten und zu befragen: Welche Bedeutung kann der Glaube Jesu im Sinne der Nachfolge für mein eigenes Leben erhalten?

Hilferuf aus der Bahnhofsmission: dringend Helfer/innen gesucht für Kinder auf Bahnreisen

Foto: v.l. Irene Witzel und Iwan Schober dokumentieren
die Übergabe. (Foto: Karl Widdekind)

Kids on Tour ist ein Angebot der Bahnhofsmission für Kinder, deren Eltern an unterschiedlichen Orten leben. Mal sind es Alleinerziehende, die ihr Kind zum Vater, zur Mutter oder zu Oma und Opa verreisen lassen möchten, mal sind es beruflich fest gebundene Elternteile, die ihr Kind nicht selber auf der Reise begleiten können. Die Bahnhofsmission sorgt hier mit Kids on Tour für Entlastung, begleitet die Kinder auf der Reise und sichert deren Übergabe.

Wer kann am Freitag- und Sonntag-Nachmittag einen Dienst in der Bahnhofsmission übernehmen?
Reisetage für ein Wochenende beim anderen Elternteil sind üblicherweise am Freitag und Sonntagnachmittag. Für die begleiteten Reiserouten von West nach Ost und Nord nach Süd bzw. umgekehrt reicht die bisherige Zahl der ehrenamtlich Mitarbeitenden in Kassel nicht mehr aus. "Daher suchen wir dringend freundliche, zuverlässige und engagiert Mitarbeitende für den Aufbau eines zweiten Teams für Kids on Tour“, sagt die Leiterin der Bahnhofsmission Karin Stürznickel-Holst: "Wir suchen Menschen, die bereit sind, am Freitag- und Sonntag-Nachmittag einen Dienst in der Bahnhofsmission zu übernehmen."

Gründliche Einarbeitung
Dafür erhalten neue Mitarbeitende eine gründliche Anleitung und Einarbeitung in dem sehr lebendigen Team mit großem Gestaltungsspielraum. Denn für alle Mitarbeitenden der Bahnhofsmission sind regelmäßige Teamsitzungen sowie externe und interne Fortbildungen zu psychosozialen und rechtlichen Fragen selbstverständlich.

Ansprechpartnerin:
Interessierte melden sich bei Karin Stürznickel-Holst oder Annette Blumöhr in der Bahnhofsmission Kassel, Willy Brandt Platz 1, 34131 Kassel gern auch via Mail: kassel@bahnhofsmission.de.

Hintergrund:
Die Bahnhofsmissionen sind mit ihren mehr als 2.300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zentrale Knotenpunkte des sozialen Netzes in den Städten und an den Bahnhöfen. Sie helfen jedem, sofort, gratis und ohne Anmeldung oder Voraussetzungen – häufig zu Uhrzeiten, zu denen andere Hilfe nicht erreichbar ist. Das tun sie seit inzwischen weit über hundert Jahren und an derzeit mehr als hundert Orten in Deutschland. Die Bahnhofsmissionen sind Einrichtungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche. Ihre Arbeit lebt von dem Engagement der festangestellten und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer. In zunehmenden Maß sind die Bahnhofsmissionen auf Spenden angewiesen.

Mobile Schuldner- und Budgetberatung für ältere Menschen

(Bild: fotolia.com)

Immer häufiger geraten ältere Menschen in die Schuldenfalle. Verändernde Lebens- und Einkommensverhältnisse, niedrige Renten, hohe Mieten und zusätzliche finanzielle Belastungen durch gesundheitliche Einschränkungen können Ursachen sein.

Der gewohnte Lebensstandard kann nicht aufrecht erhalten werden
Oft stellen Menschen erst mit Eintritt in die Rente fest, dass sie nicht in der Lage sind, ihren gewohnten Lebensstandard aufrecht zu halten. Eine frühzeitige Beratung kann hier helfen. Obwohl zu den 10 % Erwachsene, die in Deutschland ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können, viele ältere Menschen gehören, ist ihr Anteil in den Schuldnerberatungsstellen gering. Zum einen ist das Thema Finanzen, aufgrund von deren Sozialisation und Wertvorstellungen ein mit Scham besetztes Thema, zum anderen kann eine eingeschränkte Mobilität das Aufsuchen einer Beratungsstelle erschweren.

Das Einkommen halbiert sich mit dem Renteneintritt
In den nächsten Jahren wird sich aufgrund des demographischen Wandels und des sinkenden Rentenniveaus die Problematik noch verstärken. Im Jahr 2012 lag das Rentenniveau bei 49 % des letzten erzielten Erwerbsnettoeinkommens, das heißt, dass Einkommen hat sich mit dem Renteneintritt praktisch halbiert.

Kostenfreie Beratung
Viele Menschen suchen die Beratungsstelle erst dann auf, wenn die letzten Ersparnisse aufgebraucht und Miet- und Energiekosten nicht mehr gezahlt werden können. In dieser Situation ist kein großer Handlungsspielraum mehr gegeben. Damit es erst gar nicht so weit kommt und um auch Menschen Hilfe anbieten zu können, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, eine Beratungsstelle aufzusuchen, wird vom Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. ein neues Beratungsangebot, die „Mobile Schuldner- und Budgetberatung für ältere Menschen“ aufgebaut. Die Beratung ist kostenfrei.

Zusätzliche offene Sprechstunde
jeweils mittwochs von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Für die mobile Schuldner- und Budgetberatung für ältere Menschen bietet der Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. ab dem 1. März eine zusäzliche offene Sprechstunde jeweils mittwochs von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr an.

Bitte Termin vereinbaren
Interessierte, die mobilitätseingeschränkt sind, können einen Termin für einen Hausbesuch unter der Telefonnummer 0561-7004-216 verabreden.

Beratungsort und Ansprechpartnerin:
Die Beratungsstelle befindet sich im Caritasverband, Die Freiheit 2, 34117 Kassel.
Ansprechpartnerinnen sind Karin Stürznickel-Holst, Tel. 7004-221 und Birgit Branß Tel. 7004-216.

Werbung für einen Berufsweg in der Kirche

„Den Entscheidungen zum Priestertum, aber auch zur Ehe geht ein Ruf, eine Berufung voraus. Es ist eine Lebensentscheidung, die nicht einfach willkürlich getroffen werden sollte“, betont Seelsorgeamtsleiter Pfarrer Thomas Renze.

Vielfalt der kirchlichen Berufe
Deshalb wirbt das Bistum Fulda mit einem neuen Internetauftritt für die Berufe der Kirche und macht auf verschiedene Lebensformen wie beispielsweise Priester, Ordensmann und Ordensfrau oder die christliche Ehe aufmerksam. Die Berufe der Kirche seien keineswegs unattraktiv oder uninteressant, allerdings müsse in der Öffentlichkeit mehr auf ihre Vielfalt hingewiesen werden. „Manchmal bedarf es dieser Aufmerksamkeit, um das Interesse und den Ruf zu wecken. Viele engagieren sich im Umfeld ihrer Kirchengemeinde – daraus kann auch mehr erwachsen“, zeigt sich Pfarrer Renze überzeugt.

Lebensgeschichten
Die Homepage bietet auch die Möglichkeit, direkt mit Personen aus den verschiedenen Berufen und Lebensbereichen in Kontakt zu kommen. „Sicher ist es interessant zu erfahren, wie ein Priester seinen Weg gefunden hat“, so Uffelmann „Die Internetseite ist nicht starr; im Laufe der Zeit werden viele Dinge ergänzt, zum Beispiel Filmportraits der Berufe, oder es wird auf Veranstaltungen hingewiesen. Es lohnt sich also immer wieder auf, unserer Internetpräsenz vorbeizuschauen“, so der Referent weiter.

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