Der illustrierte Buchstabe "P" (Großaufnahme) in einer lateinischen Bibel von 1407.
Malmesbury Abbey, Wiltshire, England.
Die Handschrift stammt aus Belgien, der Schreiber war Gerard Brils.
Diese Bibel wurde angefertigt, um die Text laut im Kloster zu lesen.

04.-06.05.2018:
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"und er legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift zu lesen war" (LK 24,27)

Die Einheit der Schrift und das Verhältnis zwischen altem und neuem Testament.
 
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Tagung des Christlichen Bildungswerkes DIE HEGGE und der Akademikerpastoral Fulda

Die Frage nach dem Verhältnis zwischen beiden Teilen der einen christlichen Bibel gehört zu den wichtigsten Prinzipien der biblischen Textauslegung. Die vom Christus-Ereignis aus die ganze Schrift deutende Theologie führte in der Geschichte der Bibelauslegung zur Herabsetzung des Alten Testaments, das durch die neutestamentliche Offenbarung überholt und im besten Fall als ein Zeugnis der vorbereitenden Lehrzeit aufzufassen sei. Diese Geringschätzung des Alten Testaments ließ auch die jüdische Religion selbst als minderwertig erscheinen und hatte teils verheerende antijüdische Äußerungen zur Folge.

Begleitet von namhaften Experten will die Tagung den Blick auf die geschichtlichen Verwerfungen schärfen sowie ein angemessenes und theologisch verantwortbares Verhältnis zwischen den beiden Teilen der Bibel neu bestimmen.

Anmeldung und Information:
DIE HEGGE – Christliches Bildungswerk
Niesen – Hegge 4
34439 Willebadessen
Tel.: 05644 – 400
Fax: 05644 – 8519
E-Mail: bildungswerk@die-hegge.de
Homepage: www.die-hegge.de

Tagungsbeitrag:
150,- € (inkl. Unterkunft und Verpflegung)

Lesekreis 2017/2018 > Religion in der Literatur

Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder
(Suhrkamp Verlag Berlin 2016, gebunden, € 24,00)

Bei einem wissenschaftlichen Kongress über Dantes „Göttliche Komödie“ auf dem römischen Aventin-Hügel geraten die Forscher in eine Ekstase, die zur regelrechten Himmelfahrt der Gelehrten führt. Nur einer von ihnen bleibt am Boden und begreift nicht das Wunderbare, das sich vor seinen Augen vollzieht. – Die Autorin verfolgt auch in ihrem jüngsten Roman die Absicht, gegen eine nur am Diesseits orientierte Haltung anzuschreiben und den Sinn für Jenseitiges zu öffnen, vermittelt im „Modus des Skurril-Phantastischen“ (Georg Langenhorst), der freilich vom Leser akzeptiert werden will. Er beachte dazu, wem das Buch gewidmet ist: einem „tapferen Jenseitsberater“!

Termin:
vierzehntägig dienstags von 18.15 bis 19.45 Uhr
Der Lesekreis startet am 17. Oktober 2017.

Ort:
Regionalhaus Adolph Kolping
Die Freiheit 2, 34117 Kassel
Kleiner Kolpingsaal (1. Stock)

Um Anmeldung wird gebeten:
bei Dr. Norbert Ernst (siehe Kontakt)

Buchumschlag: Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder
Suhrkamp Verlag Berlin 2016

Kontakt

Dr. Norbert Ernst

Kressenbrunnen 4

34393 Grebenstein


Telefon 05674-923 11 07

E-Mail dr.n.ernst@online.de

 

Die Akademikerseelsorge Kassel

Foto: Abtei Herstelle
(www.abtei-herstelle.de)

 
Die Kirche begegnet heute einer wachsenden Zahl von Akademikern, die anspruchsvolle Fragen an Glaube und Religion stellen und nicht selten auch in kritischer Distanz zur Kirche stehen. Dieser Herausforderung will sie durch ihre Präsenz in der Akademikerschaft gerecht werden. Sie tut dies in der Überzeugung, dass zwischen Kirche und Welt, zwischen Religion und Kultur, letztlich zwischen Glaube und Vernunft ein positives Verhältnis besteht. Diese Beziehung im offenen Gespräch zu reflektieren, zu aktuellen Themen der Zeit Stellung zu nehmen, Akademikerinnen und Akademiker in ihren Lebens- und Glaubensfragen zu begleiten und im Licht des Glaubens Antworten zu suchen, ist Inhalt und Aufgabe einer verantwortlichen Akademikerseelsorge.

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